Konsortium mit den Niederlanden könnte Bioinput in Brasilien steigern
Am 10. veranstaltet Embrapa Meio Ambiente in Jaguariúna (SP) ein Symposium, um die Zusammenarbeit zwischen den Ländern zu diskutieren.
Isoliert von Steinernema Filziae (ZWO21) verursachte eine durchschnittliche Mortalität von 57% bei Gemeiner Spinnmilbe (Tetranychus urticae Koch) wurde unter Laborbedingungen getestet. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Strategie in integrierte Schädlingsbekämpfungsprogramme integriert werden kann. Die Forschung wurde an der Warschauer Universität für Biowissenschaften in Polen durchgeführt.
T. urticae Sie ist weltweit verbreitet und befällt über 1200 Pflanzenarten, darunter Gemüse, Obstbäume und Nutzpflanzen. Die Milbe verursacht Schäden, indem sie den Zellinhalt der Blätter aussaugt und so chlorotische Flecken, Deformationen und Blattfall verursacht.
Entomopathogene Nematoden der Gattung Steinernem infizieren und töten Insekten durch symbiotische Bakterien der Gattung Xenorhabdus. Diese Mikroorganismen werden nach dem Eindringen von Nematoden in den Wirt freigesetzt und führen zu einem schnellen Tod. Ihr Einsatz gegen Milben ist seltener als gegen Insekten.
Die Studie testete das native Isolat S. Feltiae ZWO21, gewonnen 2011 im Kozienicka-Wald. Für die Tests wurden mit adulten Milben befallene Rübenblätter verwendet, die mit 8000 infektiösen Jungtieren pro Petrischale behandelt wurden. Nach 72 Stunden lag die Mortalität zwischen 37,5 % und 83,3 %, im Durchschnitt bei 57 %.
In der Kontrollgruppe ohne Nematodenanwendung lagen die Sterblichkeitsraten zwischen 8,6 % und 13,3 %. Der Unterschied zwischen den Gruppen war statistisch signifikant.
Mittels Stereomikroskopie wurde das Vorhandensein von juvenilen Nematoden in den toten Milben bestätigt. Dies bestätigt die Penetrationsfähigkeit des Isolats. S. Feltiae im Körper von Spinnentieren, auch ohne natürliche Wirte zu sein.
Die größte Herausforderung bestand darin, dass die Jungtiere nur schwer durch die Kutikula der Milben eindringen konnten, was ihre Wirksamkeit im Feld einschränken kann. Dennoch übertreffen die Ergebnisse die Ergebnisse früherer Studien, die eine maximale Sterblichkeitsrate von 27 % bei anderen Nematodenarten erreichten, wie z. B. Heterorhabditis bacteriophora e Steinernema carpocapsae.
Die Wirksamkeit des ZWO21-Isolats, wenn auch moderat, lässt auf praktische Anwendungen schließen. Die Kombination mit Akariziden kann die Bekämpfungseffizienz erhöhen und den Chemikalieneinsatz reduzieren. Eine weitere untersuchte Möglichkeit ist die direkte Verwendung symbiotischer Bakterien durch zellfreie Extrakte (zellfreie Überstände), die in jüngsten Studien vielversprechende Ergebnisse gezeigt haben.
Diese Extrakte vermeiden Einschränkungen wie Austrocknungsempfindlichkeit, geringe Mobilität und Penetrationsschwierigkeiten. Im Fall des Isolats ZWO21, das bereits eine hervorragende Leistung gezeigt hat, könnte die Verwendung von Bakterienüberstand eine noch effektivere Lösung bieten.
Obwohl die Technologie noch unter Feldbedingungen validiert werden muss, fügt sie sich in die weltweiten Bemühungen um Produktionssysteme ein, die weniger von chemischen Pestiziden abhängig sind.
Weitere Informationen unter doi.org/10.3390/agriculture15192096
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