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Die Regierung von São Paulo hat heute (6. Juli) über das Landwirtschafts- und Versorgungsministerium (SAA) die Verteidigungsverordnung Nr. 46 von 2026 veröffentlicht. Diese Verordnung setzt die SAA-Resolution Nr. 32 von 2026 um, welche neue Maßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung von HLB/Greening für Erzeuger festlegt. Gemeinden in São Paulo werden ab sofort in Gebiete mit niedrigem und hohem Krankheitsbefall eingeteilt.
Die Klassifizierung soll konsolidierte Daten aus Halbjahresberichten und phytosanitären Untersuchungen der Landwirtschaftsbehörde berücksichtigen. Für die Einteilung der Gemeinden in Befallszonen werden mindestens 10 % der registrierten Betriebe mit Zitrusanbauflächen oder alternativ eine Stichprobenerhebung herangezogen.
Laut der Veröffentlichung wird die Klassifizierung jährlich im Mai auf Grundlage der Daten des Vorjahres überprüft. „Die Maßnahme zielt darauf ab, Gemeinden, in denen der Zitrusanbau wirtschaftlich von Bedeutung ist, zu intensivieren, ihre Kontrollmaßnahmen gemeinsam mit den Erzeugern zu verstärken und vor allem kranke Pflanzen in ihren Anbaugebieten zu beseitigen“, betont Alexandre Paloschi, Leiter der Abteilung für Pflanzenschutz.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung werden die folgenden Orte als Gemeinden mit einer geringen HLB/Greening-Inzidenz eingestuft:
Adamantina, Alfredo Marcondes, Alto Alegre, Álvares Machado, Andradina, Anhumas, Aparecida d'Oeste, Araçatuba, Arco-Íris, Aspásia, Assis, Auriflama, Avanhandava, Barbosa, Bastos, Bento de Abreu, Bilac, Birigui, Borá, Braúna, Brejo Alegre, Caiabu, Caiuá, Castilho, Clementina, Coroados, Cruzália, Dirce Reis, Dolcinópolis, Dracena, Emilianópolis, Estrela do Norte, Estrela d'Oeste, Euclides da Cunha Paulista, Fernandópolis, Flora Rica, Flórida Paulista, Florínia, Gabriel Monteiro, General Salgado, Glicério, Guaraçaí, Guarani d'Oeste, Guararapes, Guzolândia, Herculândia, Iacri, Iepê, Ilha Solteira, Indiana, Indiaporã, Inúbia Paulista, Irapuru, Itapura, Jales, João Ramalho, Junqueirópolis, Lavínia, Lucélia, Luiziânia, Lutécia, Macedônia, Marabá Paulista, Maracaí, Mariápolis, Marinópolis, Martinópolis, Mesópolis, Mira Estrela, Mirandópolis, Mirante do Paranapanema, Monte Castelo, Murutinga do Sul, Nantes, Narandiba, Nova Canaã Paulista, Nova Castilho, Nova Guataporanga, Nova Independência, Osvaldo Cruz, Ouroeste, Ouro Verde, Pacaembu, Palmeira d'Oeste, Panorama, Paraguaçú Paulista, Paranapuã, Parapuã, Paulicéia, Pedrinhas Paulista, Penápolis, Pereira Barreto, Piacatu, Piquerobi, Pirapozinho, Pontalinda, Populina, Pracinha, Presidente Bernardes, Presidente Epitácio, Presidente Prudente, Presidente Venceslau, Quatá, Queiroz, Quintana, Rancharia, Regente Feijó, Ribeirão dos Índios, Rinópolis, Rosana, Rubiácea, Rubinéia, Sagres, Salmourão, Sandovalina, Santa Albertina, Santa Clara d'Oeste, Santa Fé do Sul, Santa Mercedes, Santana da Ponte Pensa, Santa Rita d'Oeste, Santa Salete, Santo Anastácio, Santo Antônio do Aracanguá, Santo Expedito, Santópolis do Aguapeí, São Francisco, São João das Duas Pontes, São João de Iracema, São João do Pau d'Alho, Sud Mennucci, Suzanápolis, Taciba, Tarabai, Tarumã, Teodoro Sampaio, Três Fronteiras, Tupã, Tupi Paulista, Turmalina, Urânia, Valparaíso und Vitória Brasil.
Gemäß der Verordnung gelten nun alle anderen Gemeinden im Bundesstaat São Paulo als Gebiete mit hohem Krankheitsbefall. Daher wird die Bekämpfung befallener Pflanzen für jedes Gebiet unterschiedlich definiert.
Erzeuger, deren Anbaugebiete befallene ausgewachsene Bäume in Gemeinden mit hohem Befallsaufkommen aufweisen, sind nicht mehr zur obligatorischen Bekämpfung verpflichtet. Dort ist die Bekämpfung nun nur noch für Jungpflanzen bis zu einem Alter von drei Jahren vorgeschrieben. In Gemeinden mit niedrigem Befallsaufkommen bleibt die Bekämpfung für Bäume jeden Alters verpflichtend.
„Die aktualisierte Gesetzgebung versucht, sich an die harte Realität der Auswirkungen der Krankheit im Bundesstaat São Paulo anzupassen und ein Gleichgewicht im Zitrussektor in Gebieten mit hohem Befall herzustellen, indem die Vernichtung ausgewachsener Obstgärten vermieden wird, solange diese ordnungsgemäß gegen die Krankheit und den Überträgerinsekt behandelt werden“, erklärt Paloschi.
Der Transport von Zitruspflanzen zwischen den Bundesstaaten wird ebenfalls angepasst. Ab sofort ist die Verarbeitung und das Abbürsten der Früchte vor dem Transport von São Paulo in andere Bundesstaaten obligatorisch, um Blätter oder Zweige zu entfernen, die potenzielle Krankheitsüberträger sein könnten. Die einzige Ausnahme von dieser Maßnahme bilden Ponkan-Mandarinen. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Maßnahmen für Zitruspflanzen (Citrus spp.), Fortunella spp. und Poncirus spp. gelten.
Die Veröffentlichung der Verteidigungsverordnung Nr. 46 von 2026 ist unter dem unten stehenden Link verfügbar.
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