Zucker- und Ethanolproduktion im Zentrum-Süden rückläufig
Rückgang der Gesamtproduktion steht im Gegensatz zu Fortschritten bei Biokraftstoff aus Mais
Behördenvertreter, Organisationsvertreter und führende Vertreter der Tabakindustrie treffen sich diese Woche im Rahmen der 48. Expointer im Ausstellungspark Assis Brasil. Die Treffen sind Teil der Vorbereitungen für die 11. Vertragsstaatenkonferenz (COP11) des Rahmenübereinkommens zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC), die im November in Panama stattfinden soll.
SindiTabaco-Präsident Valmor Thesing nimmt am 3. und 4. September an Sitzungen teil. Am Mittwoch um 10 Uhr nimmt er an der Sitzung der Tabak-Lieferketten-Sektorkammer im FETAG-Haus teil. Am Nachmittag um 14 Uhr spricht er auf dem von Abifumo veranstalteten Nationalen Tabak-Lieferketten-Seminar im Pampa Network House.
Am Donnerstag wird Thesing als Podiumsteilnehmer an der Veranstaltung „Field in Debate: Von der Gegenwart zur Zukunft des Tabaksektors“ in der Casa RBS teilnehmen. Die Veranstaltung, organisiert von BAT Brasil und der Parlamentarischen Front für Familienlandwirtschaft, wird live auf dem YouTube-Kanal der GZH übertragen. Der Geschäftsführer wird aktuelle Daten zu brasilianischen Tabakexporten präsentieren.
Ebenfalls am Nachmittag des 4. Juli, ab 14 Uhr, veranstaltet die Legislativversammlung eine gemeinsame öffentliche Anhörung. Die Veranstaltung wird vom Landwirtschaftsausschuss der Abgeordnetenkammer und dem Unterausschuss für den Schutz des Tabaksektors der Legislative von Rio Grande do Sul gesponsert. Der Schwerpunkt liegt auf den wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Produktionskette.
Thesing sieht in Expointer einen strategischen Raum zur Verteidigung des Sektors. Er ist überzeugt, dass Tabak für die Wirtschaft des Rio Grande do Sul und des Landes weiterhin wichtig ist. Im Jahr 2024 machte das Produkt 12,55 % der Exporte des Rio Grande do Sul aus. Zwischen Januar und Juli beliefen sich die Lieferungen auf über 270 Tonnen und erwirtschafteten 1,74 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 20,8 % gegenüber 2023.
Laut Afubra sind an der Kette mehr als 138 produzierende Familien in Brasilien beteiligt. Die Ernte 2024/25 brachte in 720 Gemeinden der Südregion rund 14,58 Tonnen mit einem geschätzten Wert von 525 Milliarden R$ ein.
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