Yanmar investiert 280 Millionen R$ in eine neue Fabrik in Indaiatuba

Die Einheit verdreifacht ihre derzeitige Fläche, steigert die Traktorenproduktion und zentralisiert den Betrieb in Brasilien bis 2030

31.07.2025 | 13:09 (UTC -3)
Cultivar Magazine, basierend auf Informationen von Kelly Moraes

Yanmar kündigte eine Investition von 280 Millionen Real in den Bau einer neuen Fabrik in Indaiatuba an. Mit dem Projekt, das schrittweise bis 2030 umgesetzt wird, erweitert das japanische Unternehmen seine Aktivitäten in Brasilien. Die neue Anlage soll die Produktionskapazität erhöhen, Abläufe vereinheitlichen und industrielle Prozesse verbessern.

Mit der Erweiterung reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach Traktoren, Minibaggern, Erntemaschinen, Motoren und Ersatzteilen. Das neue Werk wird 140.000 m² umfassen, das Dreifache der derzeitigen Fläche. Bis 100 sollen rund 2029 neue direkte und indirekte Arbeitsplätze entstehen.

Die Bauarbeiten beginnen in den kommenden Monaten. Die erste Phase mit einer Fläche von 36.000 m² soll 2027 in Betrieb gehen. Die neue Struktur ermöglicht es Yanmar, die Traktorenproduktion von 5.000 auf 7.000 Einheiten pro Jahr zu steigern. Die Produktion inländischer Modelle wird von 10 auf 15 Traktoren pro Tag steigen und bis 20 möglicherweise 2029 Einheiten pro Tag erreichen.

Die Fabrik wird über eine automatisierte Montagelinie, automatische Drehmomentkontrolle, Inspektionen und Logistikverbesserungen verfügen. Ein Teil der Investitionen wird für den Kauf neuer Ausrüstung und den Bau von Docks mit Hebesystemen verwendet.

Wagner Santaniello, Innovations- und Marketingmanager bei Yanmar Südamerika, sagt, das neue Werk werde Platz-, Lager- und Logistikengpässe beseitigen. Das Unternehmen wolle seinen Marktanteil im Traktorenmarkt von 10 auf 12 Prozent steigern und seine Führungsposition bei Minibaggern behaupten.

Die Einheit wird außerdem die Produktionsbereiche mit den Bereichen Verwaltung, Handel und Management zusammenführen. Ziel der Änderung ist eine bessere Integration der Abteilungen und eine Beschleunigung der internen Kommunikation.

Inspiriert von japanischen Modellen konzentriert sich das Projekt auf die Betriebseffizienz. Brasilianische Teams besuchten fünf Fabriken in Japan, um die besten Praktiken auf das neue Werk zu übertragen.

Das Projekt umfasst nachhaltige Initiativen wie die Nutzung von natürlichem Licht, die Automatisierung der Beleuchtung und die Nutzung von Photovoltaik. Ziel ist es, Emissionen zu reduzieren und die Energieeffizienz zu fördern.

In der zweiten Phase im Jahr 2029 sind eine Produktionssteigerung und die Erweiterung des Ersatzteilvertriebszentrums vorgesehen. Bis 2030 wird das Unternehmen die Verlagerung seines Lagerbestands, seines Schulungszentrums und seines Verwaltungsbereichs abschließen.

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