Die Verschuldung der ländlichen Bevölkerung wächst und gibt der Agrarwirtschaft Anlass zur Sorge.
Farsul weist darauf hin, dass steigende Zinssätze und gescheiterte Neuverhandlungen das Problem verschärfen.
VW Trucks and Buses gab Fortschritte bei Feldtests von Fahrzeugen mit B100-Antrieb bekannt, die für den Transport von Gütern mit 100 % Biodieselkraftstoff vorgesehen sind. VWCO hat bereits über 500 Kilometer zurückgelegt und führt fortgeschrittene Studien mit Biodiesel pflanzlichen und tierischen Ursprungs durch, der in allen Fahrzeugfamilien des Portfolios eingesetzt wird, darunter auch alle Lkw-Familien: leichte Nutzfahrzeuge wie der Delivery, mittelschwere Lkw wie der Constellation und besonders schwere Lkw wie der Meteor.
Ein Großteil dieser Tests wird in Zusammenarbeit mit Kunden im realen Betriebsablauf durchgeführt. Der geplante Umfang umfasst somit den Stadtverkehr sowie den Mittel- und Langstreckentransport. Der Automobilhersteller erforscht seit 2003 die Anwendung von Biokraftstoffen in Nutzfahrzeugen in Brasilien und entwickelt sich in diesem Bereich kontinuierlich weiter.
„Mit über 500 gefahrenen Kilometern und zahlreichen kontrollierten Tests auf Leistungs- und Emissionsprüfständen wollen wir die Effizienz dieses Kraftstoffs im realen Straßenbetrieb verstehen. Dabei werden Aspekte wie Leistung, Verbrauch, Auswirkungen auf den Wartungszyklus und Zuverlässigkeit unter realen Einsatzbedingungen bewertet. Die Ergebnisse zeigen einen stabilen Betrieb mit guter Energieeffizienz und einer Leistung, die der von Fahrzeugen mit konventionellem Dieselmotor entspricht“, erklärt Rodrigo Chaves, Vice President of Engineering und CTO von Volkswagen Trucks and Buses.
Um Feldtests zu ermöglichen und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge sicherzustellen, investierte Volkswagen Trucks and Buses in die Ausbildung eines spezialisierten Teams. Dieses Team führt technische Analysen durch, betreut den Kunden und unterstützt den Aufbau der Lager- und Logistikinfrastruktur für die Verwendung dieses Kraftstoffs. Zusätzlich wurde ein spezifischer Wartungsplan entwickelt, der besonderes Augenmerk auf die Überwachung kritischer Komponenten wie Filter und Motor legt.
Diese Erfahrung ermöglicht die Schaffung eines kompletten Support-Ökosystems, das sich zu einem Netzwerk entwickeln wird, das darauf vorbereitet ist, Kunden in dieser Nische zu bedienen und eine hohe Leistungsfähigkeit und größere Langlebigkeit der Fahrzeuge zu gewährleisten.
„Mit diesen Tests wollen wir dem Markt nachhaltige Transportmöglichkeiten anbieten. Beide Projekte sind das Ergebnis einer sorgfältigen Analyse und Berücksichtigung der Bedürfnisse unserer Branche, die vielfältige Einsatzmöglichkeiten für erneuerbare Kraftstoffe bietet. Damit möchten wir in den Segmenten, in denen wir tätig sind, eine Lösung liefern, die Leistung und Umweltverantwortung vereint“, ergänzt Ricardo Alouche, Vizepräsident für Vertrieb, Marketing und Kundendienst des Automobilherstellers.
Zu den Hauptvorteilen von Biokraftstoffen zählt die signifikante Reduzierung der Treibhausgasemissionen, insbesondere des Kohlendioxids (CO₂). Studien der brasilianischen Nationalen Erdölbehörde (ANP), des Verbandes der Pflanzenölindustrie (Abiove) und des Energieforschungsunternehmens (EPE) zufolge kann Biodiesel tierischen Ursprungs die CO₂-Emissionen im gesamten Lebenszyklus – von der Rohstoffgewinnung bis zum Fahrzeugverbrauch – um bis zu 75 % senken, während Biodiesel aus Sojabohnen im Vergleich zu fossilem Diesel eine Reduzierung von bis zu 90 % erreichen kann.
Neben den ökologischen Vorteilen stellt der geringere Kraftstoffpreis, der in manchen Fällen vom Kunden selbst erzeugt wird, einen bedeutenden betrieblichen Vorteil dar. B100-Modelle fördern die Kreislaufwirtschaft im Kundenbetrieb und tragen zur Reduzierung von Schadstoffen bei.
Das vergangene Jahr war geprägt von wichtigen Nachhaltigkeitsinitiativen von Volkswagen Trucks and Buses, insbesondere im Rahmen des Dekarbonisierungsplans, einer der Säulen der ESG-Strategie des Unternehmens. Neben der Entwicklung umweltschonenderer Produkte investiert der Automobilhersteller in einen nachhaltigeren Produktionszyklus und die Konsolidierung von Lösungen, die einen zunehmend dekarbonisierten Verkehr fördern.
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