Der Mindestpreis für Industrietrauben steigt um R$ 1,80 pro Kilo.
Der Mindestpreis dient als Richtwert für die Anpflanzung.
Vittia hat seine Forschungs- und Entwicklungsstruktur durch die Installation eines vollautomatischen Pflanzenphänotypisierungssystems erweitert – eine in Brasilien bisher beispiellose und auf dem Kontinent einzigartige Technologie. Das im F&E-Zentrum des Unternehmens in São Joaquim da Barra (SP) installierte System soll die Entwicklung von Bio-Inputs und Nährstofflösungen beschleunigen, indem es schnellere und präzisere Analysen des Pflanzenverhaltens ermöglicht.
Mit einer Investition von 1 Million R$ nutzt das System 3D-Bildgebung und verschiedene Lichtspektren, um gleichzeitig über 20 morphologische und physiologische Parameter zu analysieren – darunter Biomasse, Krankheitssymptome und Nährstoffmängel. Die Daten werden in Echtzeit verarbeitet und bilden so eine solide Grundlage für die Auswahl von Mikroorganismen und Formulierungen mit höherem Leistungspotenzial.
Laut Jéssica Brasau, Forschungs- und Entwicklungsleiterin bei Vittia, reduziert die Technologie die Fehlerrate im Vergleich zu herkömmlichen Methoden deutlich. „Die automatisierte Analyse erhöht die Konsistenz der Ergebnisse und verkürzt die Zeit, die für die Validierung neuer Lösungen benötigt wird“, erklärt sie.
Es wird erwartet, dass die Geräte die Entwicklung biologischer und ernährungsphysiologischer Produkte beschleunigen, darunter biologische Düngemittel, Lösungen zur Minderung von Wasserstress und biologische Pflanzenschutzmittel. Die höhere Geschwindigkeit bei der Datenerfassung und -auswertung dürfte zudem zu nachhaltigeren landwirtschaftlichen Praktiken beitragen, indem sie eine effizientere Reaktion auf die Anforderungen des Feldes ermöglicht.
Laut Edgar Zanotto, dem Innovations- und Geschäftsentwicklungsdirektor des Unternehmens, erweitert das Tool die Forschungskapazitäten und stärkt die Integration mit Universitäten und Forschungszentren. „Diese Technologie verbessert das Umfeld der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und eröffnet Raum für neue Validierungsprojekte in großem Umfang“, erklärt er.
Mit der Integration des Systems erweitert das Unternehmen seine Experimentierroutinen und positioniert sich unter den Unternehmen, die fortschrittliche phänotypische Analysemethoden einsetzen, um die Entwicklung von Bio-Inputs im Land zu beschleunigen.
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