Sojabohnenproduktion in der Ernte 2024/25 erreicht historischen Rekord
StoneX-Umfrage zeigt, dass der Fortschritt auf die positive Bewertung der Produktivität in Bahia zurückzuführen ist
Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hat neue Schätzungen zur brasilianischen Ölsaatenproduktion veröffentlicht und hebt ein Wachstum im Sojasektor in der Ernte 2025/26 hervor. Dem Bericht zufolge wird die Anbaufläche voraussichtlich um 3 % auf 49,1 Millionen Hektar wachsen, während die Produktion 176 Millionen Tonnen erreichen könnte – ein Anstieg von 2 % gegenüber der vorherigen Prognose.
Zu den Faktoren, die zu diesem Szenario beitragen, zählen laut Ministerium die mögliche Lockerung oder das Ende des Soja-Moratoriums, stabilere Wetterbedingungen aufgrund von El Niño und eine Erholung der Produktivität im Vergleich zu früheren Ernten. Auch die durchschnittliche nationale Produktivität dürfte steigen und 3,58 Tonnen pro Hektar (t/ha) erreichen.
Für die laufende Ernte korrigierte das USDA die Schätzung der Anbaufläche nach oben und bezifferte sie nun auf 47,6 Millionen Hektar – 300 Hektar mehr als im vorherigen Bericht, was einem Anstieg von 0,6 Prozent entspricht. Die Produktionsprognose blieb jedoch bei 169,5 Millionen Tonnen.
Die guten Wetterbedingungen im ersten Halbjahr 2025 begünstigten die Erholung der Produktivität, die im Vergleich zu 6 um 2024 % stieg. Infolgedessen wurde die geschätzte durchschnittliche Produktivität für die Ernte 2024/25 auf 3,56 t/ha angepasst, was zwar etwas unter der ursprünglichen Prognose von 3,58 t/ha liegt, aber immer noch eine Rekordleistung darstellt.
Die Exportprognosen für die Ernte 2024/25 liegen weiterhin bei 108,3 Millionen Tonnen. Obwohl aufgrund von Zollspannungen und möglichen strategischen Änderungen Chinas mit einem Exportanstieg in diesem Jahr gerechnet wurde, gehen USDA-Quellen und Branchenanalysten davon aus, dass sich diese Effekte erst in den kommenden Jahren festigen werden.
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