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Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg erwägt die Syngenta-Gruppe einen Börsengang in Hongkong. Dieser Schritt erfolgt gut ein Jahr, nachdem das Unternehmen seine Pläne für eine Notierung von rund 9 Milliarden US-Dollar an der Shanghaier Börse zurückgezogen hatte.
Laut mit der Angelegenheit vertrauten Quellen führt das Unternehmen Vorgespräche mit Finanzberatern und erwägt einen Börsengang in Hongkong im Laufe des Jahres 2026. Die Quellen, die aufgrund der Vertraulichkeit der Angelegenheit anonym bleiben wollten, gaben an, dass Syngenta im Rahmen der Vorbereitungen für den Börsengang Vermögenswerte veräußern könnte, die als nicht zum Kerngeschäft gehörend oder wenig rentabel gelten.
Die Beratungen dauern jedoch noch an und es ist ungewiss, ob es zu einem erneuten Versuch eines Börsengangs (IPO) kommen wird. Syngenta hat sich dazu nicht geäußert.
Das Unternehmen hatte 2021 einen Börsengang in Shanghai beantragt, diesen jedoch im März 2024 aufgrund der Marktvolatilität zurückgezogen. Damals erklärte das Unternehmen – das 2017 vom staatlichen Chemiekonzern China National Chemical Corp. (ChemChina) übernommen worden war –, es werde die Prüfung eines Börsengangs wieder aufnehmen, sobald sich günstigere Bedingungen, sei es in China oder einem anderen Markt, ergeben.
Nach Schätzungen von Bloomberg Intelligence werden die Börsengänge in Hongkong im Jahr 2025 voraussichtlich ihr höchstes Volumen seit vier Jahren erreichen, wobei die eingeworbenen Mittel potenziell 40 Milliarden US-Dollar übersteigen könnten.
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