PR 2025/26 Ernte: Feld verzeichnet bereits erste Anpflanzungen
Die Anbaufläche für Bohnen nimmt ab, der Maisanbau gewinnt an Boden und der Sojaanbau dürfte in den kommenden Wochen beginnen.
Die Minas Gerais Agricultural Research Corporation (EPAMIG) führt in sechs Regionen des Bundesstaates Studien zu Deckfrüchten durch, wobei der Schwerpunkt auf der Herbst-Winter-Periode liegt. Ziel ist es, die für den jeweiligen Standort am besten geeigneten Arten zu identifizieren und den Landwirten technische Empfehlungen zu geben, die zum Schutz, zur Erhaltung und zur Verbesserung des Bodens beitragen.
Die Forschung untersucht Dutzende einzeln angebaute Arten, darunter Brachiaria ruziziensis, Hirse, Coracana-Gras, Crotalaria, Futterrübe, Buchweizen und Weichweizen, Sonnenblume und Straucherbse.
Laut Maurício Antônio Coelho, Forscher und Projektkoordinator bei Epamig, geht die Rolle der Deckfrüchte über die bloße Bedeckung der Fläche außerhalb der Saison hinaus. Sie tragen zum Oberflächenschutz, zur Feuchtigkeitsspeicherung und zur Verbesserung der chemischen, physikalischen und biologischen Eigenschaften des Bodens bei.
„Wir werden in jeder Region von Minas Gerais auswerten, welche Arten sich am besten für den Anbau im Herbst-Winter-Zeitraum eignen. Auf diese Weise können wir den Produzenten für jeden Standort die besten Optionen empfehlen“, erklärt der Forscher.
Da die Forschung ein landesweites Gebiet abdeckt, zielt sie darauf ab, für jede Region eindeutige Ergebnisse zu erzielen und für jeden untersuchten Standort Arten zu empfehlen. Dabei wird der Nutzen dieser Pflanzen für den Boden aufgezeigt, der zu einer Verbesserung der physikalischen, chemischen und biologischen Bedingungen des Bodens führt.
„Wir möchten die Erzeuger über die positiven Auswirkungen dieser Arten auf die Bodenbeschaffenheit informieren, die sich positiv auf die Sommerkulturen auswirken. Wenn das Projekt im Herbst und Winter umgesetzt wird, wird es den Erzeugern zeigen, welche Zwischenfrüchte sie verwenden können, um die Bodenbeschaffenheit für den Anbau ihrer wichtigsten Sommerkulturen zu verbessern“, so Coelho abschließend.
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