Bayer präsentiert ein Portfolio mit Schwerpunkt auf neuen Molekülen.
Das Unternehmen plant bis 2030 fünf Produkteinführungen pro Jahr und verstärkt das Resistenzmanagement im Außendienst.
Die Landwirte in Mato Grosso do Sul sehen sich weiterhin einem starken Druck durch die Produktionskosten ausgesetzt. Laut dem von Aprosoja/MS veröffentlichten Wirtschaftsbericht werden die Preise für die wichtigsten Düngemittel auch 2026 hoch bleiben, was die Rentabilität der Erzeuger beeinträchtigt und Bedenken hinsichtlich der Planung der nächsten Ernte aufkommen lässt.
Von Januar bis März dieses Jahres importierte Mato Grosso do Sul über 23 Tonnen Düngemittel, ein Rückgang von 23,28 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Trotz des gesunkenen Gesamtvolumens veränderte sich die Zusammensetzung der importierten Produkte: Die Importe von Kaliumdüngemitteln stiegen deutlich von 220 auf 7,22 Tonnen im Jahresvergleich.
Auf dem Inlandsmarkt steigerte Brasilien seine Düngemittelimporte im ersten Quartal um 9,03 %, was auf eine Wiederauffüllung der Lagerbestände und eine frühzeitige Aktivierung des Produktionssektors hindeutet. Dennoch haben sich die Handelsbedingungen für die Erzeuger verschlechtert, da sie nun größere Getreidemengen benötigen, um die gleiche Menge an Betriebsmitteln zu erwerben.
Laut dem von Aprosoja/MS veröffentlichten Dokument bleiben die Preise auf einem hohen Niveau. Die NPK-04-30-10-Formulierung verzeichnete im März dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Wertanstieg von 39 %, während strategische Rohstoffe wie MAP weiterhin über 5.400 R$ pro Tonne liegen.
Die internationale Lage bleibt einer der Hauptfaktoren, der die Preise stützt. Die globale Abhängigkeit von wichtigen Lieferanten wie Russland, Belarus und China, verbunden mit den Energiekosten, insbesondere für Erdgas, das die Grundlage für Stickstoffdünger bildet, macht den Markt anfällig für geopolitische und logistische Schwankungen.
„Die Ernte 2025/2026 verdeutlicht, dass eine Produktionssteigerung allein nicht ausreicht; Preis und Kosten müssen im Gleichgewicht sein. Sojabohnen konnten den Druck durch Produktivitätssteigerungen teilweise abfedern, Mais hingegen bleibt aufgrund hoher Kosten, vor allem für Düngemittel, und schleppender Preisanpassungen weiterhin stark betroffen. Dieses Szenario erfordert bereits jetzt Aufmerksamkeit bei der Planung der nächsten Ernte“, so Mateus Fernandes, Wirtschaftsanalyst bei Aprosoja/MS.
Die Analyse unterstreicht, dass die aktuelle Situation besondere Aufmerksamkeit erfordert, da angesichts geringerer Gewinnspannen und größerer Volatilität auf dem internationalen Markt Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Kauf und Einsatz von Betriebsmitteln zunehmend entscheidend für das finanzielle Ergebnis der landwirtschaftlichen Tätigkeit sind.
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