Inmet: Wettervorhersage für Dienstag (7.) und Mittwoch (8.)
In Brasilien herrscht zwischen Dienstag und Mittwoch trockenes Wetter; Frost im Süden und niedrige Luftfeuchtigkeit sind die Hauptmerkmale.
Starke Regenfälle in den westlichen und südwestlichen Regionen von Paraná haben die Ernte der zweiten Maisernte verzögert und zu Qualitätseinbußen geführt. Laut dem wöchentlichen Wetter- und Erntebericht des Ministeriums für ländliche Wirtschaft (Deral) im Landwirtschaftsministerium (Seab) hat die hohe Luftfeuchtigkeit das Vorankommen der Erntemaschinen behindert und das Auftreten von verbrannten Körnern, offenen Kolben und Austrieben an den Pflanzen begünstigt. Dies verschärft die Verluste, die bereits durch die zu Beginn des Zyklus aufgetretenen Dürre und Fröste entstanden sind.
In den nördlichen und nordwestlichen Regionen hingegen ermöglichte das trockene Wetter ein allmähliches Voranschreiten der Ernte bei reifenden Feldfrüchten und die Aufrechterhaltung guter hygienischer Bedingungen, trotz vereinzelter Meldungen über Blattflecken.
Für die kommende Sojabohnenernte erwartet Deral eine erhöhte Vorsicht der Erzeuger. Die Instabilität des internationalen Marktes und die steigenden Kosten für landwirtschaftliche Betriebsmittel dürften die Investitionen in die Düngung verringern.
Bei Weizen zeigen die Kulturen im Allgemeinen eine gute Entwicklung, jedoch hat die übermäßige Feuchtigkeit in den westlichen und südwestlichen Regionen den Befall mit Pilzkrankheiten und Blattflecken verstärkt, was ein verstärktes Pflanzenschutzmanagement erforderlich macht. Der Bericht weist zudem auf einen Rückgang der Anbaufläche an einigen Standorten aufgrund geringer Rentabilität, Klimarisiken und Marktunsicherheiten hin.
Auch die zweite Bohnenernte ist von Schwierigkeiten betroffen. Während einige Ernten normal verlaufen, kommt es in westlichen und südwestlichen Gebieten aufgrund von Regenfällen während der Reifephase zu langsamen Ernteverläufen und erheblichen Qualitätseinbußen. In einigen Fällen haben Hagelstürme sogar zu Totalausfällen der Ernte geführt.
Unter den Winterkulturen zeigen Gerste, Hafer und Triticale eine zufriedenstellende Entwicklung, begünstigt durch ausreichende Bodenfeuchtigkeit und regelmäßige Pflanzenschutzmaßnahmen. Auch Sorghum entwickelt sich normal, ohne dass nennenswerte Schädlings- oder Krankheitsbefälle gemeldet wurden.
Die Kaffeeernte in den nördlichen und nordwestlichen Regionen schreitet voran und profitiert vom trockenen Wetter, das sowohl die Feldarbeit als auch die Bohnentrocknung begünstigt. Im Zuckerrohranbau wurden die Ernte- und Pflegearbeiten nach regenbedingten Unterbrechungen wieder aufgenommen.
Der Bericht dokumentiert auch lokale Schäden durch Stürme und Hagel an Gemüse- und Obstplantagen, darunter die Zerstörung geschützter Gebäude, Ernteausfälle bei Tomaten und umgestürzte Bäume. Im Maniokanbau haben die Produzenten aufgrund niedriger Preise das Erntetempo gedrosselt, während die zweite Kartoffelernte gute Entwicklungsbedingungen aufweist. Forstarbeiten wurden in einigen Regionen aufgrund von Verkehrsbehinderungen auf ländlichen Straßen eingestellt, und Weideflächen entwickeln sich dank guter Bodenfeuchtigkeit zufriedenstellend.
Erhalten Sie die neuesten Nachrichten aus der Landwirtschaft per E-Mail