Sojabohnenexporte in Mato Grosso do Sul steigen sprunghaft an

Der Umsatz stieg im Mai um 56 %; beim Mais wiederholt sich der Lieferrückgang wie bereits 2025.

10.06.2026 | 15:22 (UTC -3)
Crislaine Oliveira

Mato Grosso do Sul exportierte im Mai 2026 900.000 Tonnen Sojabohnen, ein Plus von 41 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Exportwert belief sich auf 385,6 Millionen US-Dollar, ein Anstieg von 56 % gegenüber dem Vorjahr. Die Daten stammen aus dem Exportbulletin von Aprosoja/MS, das auf Informationen des Außenhandelssekretariats (Secex) basiert.

China blieb Hauptabnehmer von Sojabohnen aus Mato Grosso do Sul und nahm 84,7 % der Exporte des Bundesstaates ab. Pakistan und Argentinien folgten als Hauptabnehmer.

Im Vergleich zu April 2026 ging das Exportvolumen um 13 % zurück, was einem Rückgang von 132 Tonnen entspricht, die in diesem Zeitraum verschifft wurden.

Für Mais verzeichnete Mato Grosso do Sul im Mai 2026 keine Exporte und wiederholte damit das Verhalten, das im gleichen Zeitraum des Vorjahres zu beobachten war.

Laut Linneu Borges Filho, Wirtschaftsanalyst bei Aprosoja/MS, folgt das Exportverhalten den in den Vorjahren beobachteten saisonalen Schwankungen. „Die Sojabohnenexporte weisen, dem Trend des Vorjahres folgend, einen rückläufigen Absatz auf. Im Mai hingegen gab es keine Maisexporte, ein Verhalten, das dem im Jahr 2025 erwarteten ähnelt“, so seine Einschätzung. 

Der Bericht hebt zudem die Stabilität des Dollars im Mai hervor, ein Faktor, der zu einer besseren Planbarkeit der Exportgeschäfte beitrug. Darüber hinaus blieb die chinesische Nachfrage in diesem Zeitraum stark.

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