Die Nachernte von Sojabohnen erfordert besondere Pflege

Der Managementsatz trägt zur Verbesserung der Produktionsleistung des folgenden Zyklus bei

31.03.2021 | 20:59 (UTC -3)
Vitória Piuco Vieira

Wer auf dem Feld arbeitet, weiß: Sobald die Ernte einer Ernte endet, ist es an der Zeit, mit den Vorbereitungen für die nächste zu beginnen. Im Fall von Sojabohnen weist der Leiter der technischen Abteilung bei Satis, Agronom Aedyl Lauar, auf die Bedeutung einiger spezifischer Vorsichtsmaßnahmen hin, die unmittelbar nach dem Ende der Ernte getroffen werden müssen. „Einige Regionen in RS, Goiás und Minas Gerais haben mit einem ernsthaften Problem mit Weißschimmel zu kämpfen, einer Krankheit, die das Produktionspotenzial von Nutzpflanzen drastisch beeinträchtigt.“ Er erklärt, dass diese Krankheit Resistenzstrukturen im Erreger hervorruft (Sklerotien), die während der Ernte von den Häckslern der Erntemaschine ausgeworfen werden, sich über das gesamte Gebiet verteilen und so eine große Inokulumquelle für die nächsten Ernten darstellen. Es zeigt auch, dass diese Widerstandsstrukturen über viele Jahre hinweg lebensfähig bleiben.

Um dies zu verhindern, empfiehlt Lauar, unmittelbar nach der Ernte eine biologische Bewirtschaftung mit dem Einsatz von durchzuführen Tribalance, eine Lösung von Satis, die in ihrer Formulierung einen Komplex von Trichoderma-Arten präsentiert. Hierbei handelt es sich um eine Pilzkategorie, die für das Gleichgewicht der mikrobiellen Flora des Bodens sorgt, die Entwicklung des Wurzelsystems und die Aufnahme von Nährstoffen verbessert und darüber hinaus die Vitalität und den Schutz der Pflanzen erhöht. „Dieses Produkt begünstigt die Bioaktivierung der Umgebung und ist somit ungünstig für die Entstehung von Weißschimmel-Resistenzstrukturen.“ Er erinnert daran, dass es mehr als 450 Pflanzenarten gibt, die Wirte für Weißschimmel sind, und rät daher zu einer guten Unkrautbekämpfung, um die Ausbreitung des Erregers nicht zu fördern.

Für Erzeuger, die mit dem Winteranbau beginnen und beispielsweise Weizen und Hafer anbauen möchten, rät der Agrarwissenschaftler dazu, Maßnahmen zu ergreifen, um schwer zu bekämpfende Unkräuter wie Ackerkraut und Bittergras zu beseitigen. In diesem Sinne wird der Einsatz spezifischer Herbizide empfohlen, wobei die Wirkstoffkombination zur Beseitigung resistenter Pflanzen im Vordergrund steht. „Ein gutes Pflanzenschutz- und Ernährungsmanagement sowie die Unkrautbekämpfung sind wichtige Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die nächste Ernte gute Ergebnisse bringt.“

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