Der Markt für Sojabohnen-Pestizide wuchs in Brasilien um 6 %.
Laut einer Studie von Kynetec Brasil steigern eine größere Anbaufläche und eine höhere Anwendungsintensität den Ertrag.
Robotergestützte Unkrautbekämpfungssysteme gewinnen im Zuckerrübenanbau zunehmend an Bedeutung. Gründe hierfür sind die sinkende Anzahl zugelassener Pflanzenschutzmittel, steigende Arbeitskosten und der Fachkräftemangel. Dieses Thema wird auf der SugarBeet Expo 2026, die am 9. und 10. September in Springe bei Hannover stattfindet, ausführlich behandelt.
Die Fachmesse findet als Open-Air-Veranstaltung parallel zur PotatoEurope auf dem Rittergut Gestorf statt. Das Programm umfasst Fachvorträge, Workshops, Expertengespräche und Maschinenvorführungen unter realen Einsatzbedingungen.
Laut DLG, dem Veranstalter der Veranstaltung, zählt die Unkrautbekämpfung zu den größten Herausforderungen für den Anbau. Auch Krankheiten und Schädlinge wie der SBR/Stolbur-Komplex und die Cercospora-Blattfleckenkrankheit bereiten den Erzeugern Sorgen.
Auf dem Versuchsgut Kirschgartshausen bei Mannheim testet Südzucker Landwirtschaft seit einigen Jahren alternative Unkrautbekämpfungsmethoden. Zwei autonome Systeme wurden dabei eingehender evaluiert.
Der Farmdroid FD20 kombiniert Zuckerrübensaat und Unkrautbekämpfung mithilfe von GPS-Technologie. Farming Revolutions Farming GT hingegen nutzt Kameras zur Erkennung von Unkraut und Kulturpflanzen. Das System arbeitet mit künstlicher Intelligenz und ist für über 100 Nutzpflanzen geeignet.
Die Versuche zeigten eine signifikante Reduzierung des Unkrautbefalls über drei Jahre hinweg, unabhängig vom Befallsgrad. Die beiden Roboter erreichten eine Bekämpfungseffizienz von über 90 Prozent. Zudem wiesen sie geringe Ernteverluste auf.
Laut DLG ermöglicht diese Leistung eine erhebliche Reduzierung des manuellen Jäteaufwands im ökologischen Landbau. Der Einsatz intelligenter mechanischer Systeme ist in diesem Segment aufgrund des hohen Arbeitsaufwands besonders relevant.
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