Niedrige Temperaturen beeinträchtigen die zweite Maisernte
Conab schätzt, dass die Ernte nur 3,9 % der Anbaufläche erreicht
In Doutor Ulysses und Cerro Azul im Ribeira-Tal im Bundesstaat Paraná wurden Fälle von Citrus Greening bestätigt. Daraufhin erließ das staatliche Landwirtschaftssystem (Seagri) Richtlinien mit verbindlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Krankheit.
HLB, verursacht durch die Bakterien Candidatus liberibacter, beeinträchtigt die Produktion von Zitrusfrüchten erheblich. Die Reaktion des Staates zielt darauf ab, die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen, bevor sie größere Ausmaße annimmt.
Die Regierung hat für Montag (23.) ein Treffen zwischen Vertretern des Bundesstaates und den betroffenen Gemeinden anberaumt. Das Treffen findet am Sitz des Sekretariats für Landwirtschaft und Versorgung (SEAB) in Curitiba statt.
Am 30. startet eine neue Ausgabe der Operation Big Citrus, die sich nun auf das Ribeira-Tal konzentriert. Die von Adapar koordinierte Initiative hat bereits in anderen Regionen Paranás gute Ergebnisse gezeigt. Ziel ist es, die Gesundheit der Obstgärten durch Inspektionen und gezielte Ausrottungsmaßnahmen zu erhalten.
Techniker des IDR-Paraná werden außerdem die Überwachung der asiatischen Blattflöhe (diaphorina citri), Überträger der Krankheit. In produktiven Gebieten werden Fallen aufgestellt. Bisher wurde das Insekt in der Region nicht gefunden.
Die Krankheit befällt mehrere Zitrusarten sowie Pflanzen wie Myrte, Fortunella spp. Es ist Poncirus spp.. Der Zitrusanbau hat im Ribeira-Tal eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung, insbesondere aufgrund der Produktion von Poncã.
Renato Blood, Direktor von Adapar, erklärte, dass im Falle einer bestätigten Kontamination lediglich die erkrankte Pflanze ausgerottet werde. Laut Blood sei eine Eindämmung durch schnelles Handeln und die Zusammenarbeit der Landwirte möglich.
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