Neuer Fund von Amaranthus palmeri in North Dakota

In Adams County sind invasive Arten aufgetaucht, die aufgrund ihrer schnellen Ausbreitung Anlass zur Sorge geben.

03.10.2025 | 10:35 (UTC -3)
Cultivar Magazine, basierend auf Informationen von NDSU
Foto: NDSU
Foto: NDSU

Der Eindringling Amaranthus palmeri wurde in Adams County, North Dakota, USA, bestätigt. Ein örtlicher Landwirt entdeckte beim Mähen verdächtige Pflanzen am Rand eines Feldes und kontaktierte einen Experten der North Dakota State University (NDSU). Proben wurden vom National Agricultural Genotyping Center analysiert, das das Vorhandensein der invasiven Art bestätigte.

Die Pflanze gilt als eines der aggressivsten Unkräuter. In den USA kann sie bis zu 5 cm pro Tag wachsen und bis zu 500 Samen pro Exemplar produzieren. Sie entwickelt Resistenzen gegen verschiedene Herbizide und kann Mais, Sojabohnen, Sorghum und Baumwolle schädigen.

Die Verbreitung erfolgt über kontaminiertes Saatgut, landwirtschaftliche Geräte, Tierfutter, Viehstreu, Mist und sogar Wildtiere. Die Art verursacht in Bundesstaaten wie Nebraska, South Dakota und Minnesota erhebliche Schäden. Nun droht sie sich auch im Westen von North Dakota auszubreiten.

Landwirtschaftskommissar Doug Goehring bat die Öffentlichkeit um Mitarbeit. Landwirte sollten sich an die Unkrautinspektoren des Landkreises wenden und verdächtige Pflanzen melden. Überwachung und sofortige Eindämmung sind entscheidend, um eine Ausbreitung des Befalls zu verhindern.

Andere Berichte

Im Jahr 2025 gab es auch Berichte über Amaranthus palmeri in Turner County, South Dakota. Damit steigt die Gesamtzahl der betroffenen Countys im Bundesstaat auf 18. Die Pflanze ist seit den Vorjahren in Gebieten wie Brookings, Charles Mix und Hyde präsent.

Im Hill County im Bundesstaat Montana wurde im August in der Nähe eines Getreidesilos eine isolierte Pflanze gefunden. Dies war der vierte bestätigte Fall im Bundesstaat.

In Minnesota gab es fünf Berichte über mutmaßliche neue Standorte, von denen sich bisher noch keiner bestätigt hat. Vier aktive Standorte aus den Vorjahren werden weiterhin überwacht.

In anderen Bundesstaaten, beispielsweise Oregon, konzentrieren sich die Bemühungen auf die Bekämpfung bestehender Befälle.

Sorten-Newsletter

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten aus der Landwirtschaft per E-Mail

auf die WhatsApp-Gruppe zugreifen