BNDES kündigt im Ernteplan 70/25 26 Milliarden R$ für die Landwirtschaft an
Der Betrag ist ein Rekord in der Geschichte der Bank und stellt eine Steigerung von 5 % im Vergleich zum vorherigen Safra-Plan dar.
Die Herausforderungen der Sojaproduktion und des Sojaexports im Mercosur (Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay) stehen im Mittelpunkt der X CBSoja und Mercosoja 2025, die vom 21. bis 24. Juli in Campinas, São Paulo, stattfinden. Im Mittelpunkt stehen Diskussionen über Logistik, geistiges Eigentum und Biotechnologie. Ziel ist es, die Auswirkungen des informellen Saatgutmarktes hervorzuheben: Dieser erfüllt nicht die zuvor vom Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht (MAPA) festgelegten Kriterien.
Am Dienstag, den 22. Juli, von 17:18 bis 30:XNUMX Uhr, diskutiert das Panel „Logistische Herausforderungen für Sojabohnenexporte im Mercosur“ die Exportschwierigkeiten der Sojabohnen produzierenden Länder des Mercosur: Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Luis Zubizarreta, Präsident des argentinischen Sojakettenverbands (ACSoja), hält einen Vortrag über Wasserwege als logistische Strukturen im Mercosur. Edenilson Oliveira, Techniker der Kooperative Coamo und Vertreter des brasilianischen Nachernteverbands, diskutiert zudem den aktuellen Stand der Getreidelagerinfrastruktur in Brasilien. Moderiert wird das Panel von Marcelo Alvares de Oliveira, Forscher bei Embrapa Soja.
Laut Forscher Fernando Henning (Bild), Präsident von CBSoja, soll ein Überblick über die Herausforderungen der brasilianischen Gütertransportlogistik gegeben und die Fortschritte bei der Hafenverbesserung und der Schaffung von Exportkorridoren durch den Ausbau des Schienennetzes hervorgehoben werden. „Das Panel wird sich auch mit den Plänen des privaten Sektors befassen, Sojabohnen über Wasserwege zu transportieren. Dabei geht es vor allem um die Anbindung an Autobahnen, um den Transport wettbewerbsfähiger zu gestalten“, erklärt er.
Henning kündigt außerdem eine Debatte über die Investitionen in die Logistik an, die die Produzenten in Argentinien, Paraguay und Uruguay tätigen, um das Río de la Plata als Wasserstraße zu nutzen. „In Argentinien beispielsweise werden Prozesse automatisiert und neue Technologien eingesetzt, um beispielsweise menschliche Eingriffe beim Entladen und Umladen von Frachten zu reduzieren“, kommentiert Henning.
Das andere Mercosur-bezogene Thema wird im Panel „Biotechnologie und geistiges Eigentum im Mercosur“ am Mittwoch, den 23. Juli, von 17:18 bis XNUMX:XNUMX Uhr diskutiert, moderiert von Alexandre Nepomuceno, CEO von Embrapa Soja. Vivian Nascimento von Bayer hält einen Vortrag über Innovationen in Biotechnologie und geistigem Eigentum als strategische Säule, und Mariano Bulos von The + Company diskutiert über Molekular- und Bildgebungstechnologien zum Schutz geistigen Eigentums bei Sojabohnen.
Laut dem brasilianischen Saatgut- und Setzlingsverband (Abrasem) liegt der Anteil zertifizierten Saatguts in Brasilien pro Ernte bei etwa 70 %. Daher werden 30 % des Saatguts vom Erzeuger für die nächste Ernte aufbewahrt (aufbewahrtes Saatgut) oder es handelt sich um Raubkopien: Saatgut, das nicht den MAPA-Kriterien entspricht. Henning ist der Ansicht, dass diese 30 % des Saatguts finanzielle Auswirkungen auf den Sektor haben und zudem ein phytosanitäres Risiko darstellen. „Durch die Verwendung nicht zertifizierten Saatguts können beispielsweise neue Schädlinge oder Krankheiten in die Ernte eingeschleppt werden. Andererseits gibt es auch wirtschaftliche Probleme. Crop Life hat festgestellt, dass die 30 % des nicht verkauften Saatguts etwa 10 Milliarden Real ausmachen, die nicht verwendet werden und somit die Investitionen in die Forschung, beispielsweise zur Entwicklung neuer Sorten, reduzieren“, so Henning.
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Embrapa Soja steht das zentrale Thema von CBSoja und Mercosoja 2025 unter dem Motto „100 Jahre Sojabohnen in Brasilien: Säulen für morgen“. Das Organisationskomitee erwartet rund 2 Teilnehmer aus verschiedenen Branchen, die als größtes technisch-wissenschaftliches Forum für die Sojaproduktionskette in Südamerika gelten.
Das Fachprogramm umfasst vier Konferenzen und 4 Podiumsdiskussionen mit über 15 Vorträgen nationaler und internationaler Experten aus verschiedenen Bereichen des Sojabohnenkomplexes. Das Organisationskomitee genehmigte 50 technische und wissenschaftliche Beiträge für die Postersession. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Herausforderungen der Sojabohnenproduktion im Mercosur sowie einem internationalen Workshop mit dem Titel „Sojabohnen328: Eine Dekadenvision für die Sojabohnenbiotechnologie“, der die nächsten zehn Jahre biotechnologischer Werkzeuge für Sojabohnen mit Referenten aus China, den USA, Kanada und Brasilien diskutiert.
Die Innovation Arena bietet Raum für Produktneuheiten, die Präsentation herausragender Fachbeiträge und marktreifer Innovationen. Mehr als 40 Aussteller nahmen an der Veranstaltung teil.
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