Massey Ferguson präsentiert die Momentum Sämaschine mit 30 und 40 Reihen.

Die Maschine wird mit Fokus auf Präzision, Eingangskontrolle und Produktivität skaliert.

20.04.2026 | 11:01 (UTC -3)
Cultivar Magazine, basierend auf Informationen von Flavia Amarante

Massey Ferguson präsentiert die neue Momentum-Sämaschine in 30- und 40-reihiger Ausführung. Das Gerät erweitert die Einsatzmöglichkeiten im großflächigen Getreideanbau. Die Konstruktion legt Wert auf präzise Aussaat, optimale Steuerung der Betriebsmittel und Echtzeitüberwachung. Die Maschine arbeitet mit dem Traktor MF 9S mit einer Leistung von über 340 PS zusammen.

Die neue Generation beinhaltet eine Weiterentwicklung des intelligenten Fahrgestellkonzepts. Das System integriert Smart-Frame- und Gewichtsverlagerungstechnologien. Diese Kombination fördert eine gleichmäßigere Saatgutablage. Dies wirkt sich direkt auf das Auflaufen und die anfängliche Vitalität der Pflanzen aus.

Der intelligente Rahmen verteilt das Gewicht automatisch entlang der Struktur. Diese Lösung verbessert den Bodenkontakt der Leitungen unter verschiedenen Bedingungen. Die Gewichtsverlagerung ermöglicht die Zuführung zusätzlicher Lasten auf Maschinensektionen per Kabinensteuerung. Diese Funktion verhindert das Abheben der Leitungen an den Enden, ein häufiges Problem bei Breitmaschinen.

Feldversuche zeigen Produktivitätssteigerungen von bis zu 3 % bei Sojabohnen und 2,3 % bei Zweitfruchtmais. Die Verbesserung resultiert aus besserem Auflaufen und höherer Anfangsvitalität der Pflanzen. Der wirtschaftliche Ertrag kann bis zu 465 R$ pro Hektar erreichen, erklärt Lucas Zanetti, Produktmarketing-Manager bei Massey Ferguson.

Die Sämaschine verfügt weiterhin über das VSet-System zur Vereinzelung des Saatguts. Der VDrive-Antrieb ermöglicht weiterhin die Mengen- und Reihenabstufung. Zu den neuen Funktionen gehört vApply, eine Technologie zur präzisen Düngerdosierung. Das System bietet Dosierüberwachung und Teilbreitensteuerung. Diese Lösung reduziert Überlappungen der Einspeichvorgänge bei Manövern und Kurvenfahrten.

Betriebsüberwachung

Zur Überwachung des Betriebs nutzt die Maschine einen 20/20-Monitor der neuesten Generation. Das Gerät erweitert seine Verarbeitungskapazität und integriert Rückfahrkameras. Der Bediener kann Fehler schneller erkennen. Das System optimiert die zeilenweise Steuerung und verbessert die Entscheidungsfindung beim Pflanzen.

Auch die Anordnung der Pflanzreihen wurde verändert. Die neue Konfiguration zeichnet sich durch einen größeren Reihenabstand und eine optimierte Anordnung von Schläuchen und Komponenten aus. Dadurch wird der Strohfluss verbessert. Die Anpassung reduziert das Verstopfungsrisiko, insbesondere bei Direktsaat mit Maisstroh. Der Betrieb wird effizienter und erfordert weniger Stillstände.

Der Hersteller positioniert die Momentum-Sämaschinen mit 30 und 40 Reihen als Weiterentwicklung seines Produktportfolios. Das Technologiepaket steigert die Betriebseffizienz und die Saatgutqualität. Dieser Effekt zeigt sich im gesamten Anbauzyklus und wirkt sich direkt auf die Produktivität aus.

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