MS beginnt am 2025. September mit der Aussaat von Sojabohnen für die Ernte 26/16

Cemtec warnt vor intensiver Hitze und instabilen Niederschlägen im Bundesstaat

27.08.2025 | 15:51 (UTC -3)
Cultivar Magazine, basierend auf Informationen von Crislaine Oliveira

Die Aussaat für die Sojaernte 2025/26 beginnt am 16. September in Mato Grosso do Sul und kann bis zum 31. Dezember andauern. Laut dem Wetter- und Klimaüberwachungszentrum (Cemtec) beginnen die Arbeiten unter Wetterbedingungen, die besondere Aufmerksamkeit der Erzeuger erfordern, da unregelmäßige Niederschläge und überdurchschnittliche Temperaturen vorhergesagt werden.

Laut dem Bulletin der Agentur wird die Niederschlagsverteilung in den Regionen des Bundesstaates voraussichtlich unterschiedlich sein. Nur in der zentralwestlichen Region werden voraussichtlich leicht unterdurchschnittliche Niederschläge fallen. Historisch gesehen liegen die Niederschlagsmengen zwischen September und November in den meisten Teilen von Mato Grosso do Sul zwischen 300 und 400 mm, im Süden sogar bis zu 600 mm.

Klimamodelle deuten darauf hin, dass das Quartal von überdurchschnittlicher Hitze geprägt sein wird, was die Verdunstung von Bodenfeuchtigkeit erhöhen dürfte. Trotzdem besteht die Möglichkeit vereinzelter Kälteperioden mit Tiefsttemperaturen zwischen 8 °C und 10 °C an einigen Orten. Das Phänomen El Niño-Southern Oscillation (ENSO) wird voraussichtlich mit einer Wahrscheinlichkeit von 57 % neutral bleiben und keine direkten Auswirkungen auf die Niederschlagsmuster haben.

Für Gabriel Balta, technischer Koordinator bei Aprosoja/MS, sollten die Erzeuger den idealen Zeitpunkt für die Aussaat sorgfältig abwägen und die Wetterlage im Auge behalten. „Sobald die Ernte gepflanzt ist, gibt es kein Zurück mehr. Eine gute Ausgangsposition kann die Entwicklung der Ernte völlig verändern“, betont er.

Balta empfiehlt außerdem, die Pflanztermine innerhalb des Grundstücks zu staffeln, um Risiken zu minimieren. Darüber hinaus betont er, dass bei der Sortenwahl der Zyklus und die Bodenfruchtbarkeit jedes Materials berücksichtigt werden sollten. „In Gebieten mit größerer Klimainstabilität empfiehlt sich die Wahl von Sorten mit langem Zyklus. In Regionen mit einem regelmäßigeren Kalender können früh- bis mittelzyklische Sorten verwendet werden“, erklärt er.

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