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Die Louis Dreyfus Company (LDC) hat diesen Freitag (19.9.) ihre konsolidierten Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2025 veröffentlicht. Trotz eines herausfordernden globalen Szenarios meldete das Unternehmen einen Nettoumsatz von 26,2 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 2,3 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2024 entspricht.
Das EBITDA belief sich auf 987 Millionen US-Dollar und das Betriebsergebnis der einzelnen Segmente auf 1,217 Milliarden US-Dollar. Der dem Konzern zurechenbare Nettogewinn belief sich auf 418 Millionen US-Dollar, ein Rückgang gegenüber 489 Millionen US-Dollar im ersten Halbjahr des Vorjahres.
Zweite Michael Gelchie (im Bild), CEO von LDC, ist die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens auf ein diversifiziertes Geschäftsmodell und diszipliniertes Risikomanagement zurückzuführen. „Dank der Agilität und des Engagements unserer globalen Teams haben wir ein Volumenwachstum von 4,4 % erzielt und trotz anhaltender geopolitischer, regulatorischer und ökologischer Herausforderungen eine robuste Leistung erbracht“, erklärte er.
Im ersten Halbjahr erhöhte LDC seine Investitionen in Infrastruktur und Beschaffung. Insgesamt stiegen die Investitionen von 299 Millionen US-Dollar im Jahr 2024 auf 521 Millionen US-Dollar im Jahr 2025. In Südamerika erweiterte der Konzern seine Kapazitäten für die Beschaffung von Getreide und Ölsaaten in Argentinien, vergrößerte seine Kaffeeverarbeitungsanlage in Varginha, Minas Gerais, und eröffnete im August ein intermodales Zuckerumschlagterminal in Pederneiras, São Paulo, um seine Exportkapazitäten zu stärken.
In Nordamerika wurden Fortschritte beim Bau neuer Ölsaatenverarbeitungsanlagen in Kanada und den USA erzielt. In Asien nahm das Unternehmen eine Glycerinraffinerie und eine Speiseölabfüllanlage in Indonesien in Betrieb, sowie eine Lecithin-Produktionslinie für Spezialfuttermittel in China.
Auch das Saftsegment erzielte Fortschritte bei seiner Strategie, die Verbindung zum Endverbraucher zu stärken. Die Marke Montebelo Brasil erreichte Märkte in Indonesien, Deutschland und Portugal. Ein weiteres Highlight war der Baubeginn des Food Technology Parks im chinesischen Dongjiakou, der sich auf Lösungen für Getreide, Ölsaaten, Lebensmittel und Futtermittel konzentriert.
Gelchie betonte, dass sich das Unternehmen weiterhin auf die Stärkung seines globalen Netzwerks und die Ausweitung der Geschäftsintegration konzentrieren werde. „Wir treiben unseren strategischen Plan voran, LDC in ein zunehmend integriertes, innovatives und nachhaltiges Unternehmen umzuwandeln, das im heutigen, sich schnell entwickelnden globalen Kontext noch relevanter wird“, betonte er.
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