In Santa Catarina wurden durchschnittlich 120 Zikaden pro Falle gefunden.

Monitora Milho SC zeigt die Ausbreitung von Krankheitserregern an und unterstützt Managementpraktiken in den frühen Entwicklungsstadien der Kulturpflanze.

02.03.2026 | 15:08 (UTC -3)
Cultivar Magazine, basierend auf Informationen von Isabela Schwengber

Die jüngste Umfrage des Programms Monitora Milho Santa Catarina ergab eine hohe Inzidenz von Maiszikaden im Bundesstaat. Der Landesdurchschnitt lag bei 120 Insekten pro Falle.

Maria Cristina Canale, Forscherin bei Epagri und verantwortlich für das Programm, erklärt, dass das Wachstum dem saisonalen Verlauf folgt. Das Fortschreiten der Pflanzen in die vegetative Phase und höhere Temperaturen begünstigen die Vermehrung der Insekten.

Die höchsten Fallenraten wurden in Porto União in der Region Nordplateau, in Xanxerê, Campo Erê, Irati, São Lourenço do Oeste und Tunápolis im Westen sowie in Braço do Norte im Süden des Staates gefunden.

Maria Cristina weist darauf hin, dass die Schädlingsbekämpfung mit chemischen Produkten die Schädlingspopulation in Nutzpflanzen reduzieren kann. Ihrer Meinung nach sollten Erzeuger die Aussaat während dieser kritischen Phase für Pflanzeninfektionen nicht vernachlässigen.

Das Programm nutzt PCR-Tests, um Krankheitserreger in gesammelten Insekten zu identifizieren. Das Instrument ermöglicht es dem Produktionssektor, sich über die Risiken der Krankheitsübertragung und das jeweilige Bedrohungsniveau in den einzelnen Regionen zu informieren.

Die Überwachung in den letzten Wochen hat einen stetigen Anstieg von Bakterien gezeigt, die mit dem Phytoplasma „Roter Zwergwuchs“ in Verbindung stehen. Auch das häufige Auftreten der Viren, die die Krankheiten „Fein-Rayado“ und „Streifenmosaik“ verursachen, wurde festgestellt.

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