In Brasilien ist der Weizenanbau zu 90,4 % abgeschlossen.

Conab meldet gute Erntebedingungen und einen langsamen Fortschritt bei der Maisernte in Paraná.

07.07.2026 | 17:21 (UTC -3)
Cultivar Magazine, basierend auf Informationen von Conab

Die wöchentlich von der Nationalen Versorgungsgesellschaft (Conab) veröffentlichten Daten zur Ernteüberwachung zeigen, dass die Weizensaat in Brasilien bis zum 6. Juli 90,4 % der geplanten Fläche erreicht hat. Obwohl die Aussaat in den meisten Anbaugebieten voranschreitet, haben Regenfälle das Arbeitstempo in Rio Grande do Sul und Santa Catarina verlangsamt.

In Paraná, dem wichtigsten Getreideproduzenten des Landes, befinden sich die Pflanzen überwiegend im vegetativen Entwicklungsstadium, wobei es auch Bereiche mit Auflaufen und Blüte gibt. Laut Conab haben niedrigere Temperaturen und ausreichende Bodenfeuchtigkeit die Bestockung begünstigt und zur guten Qualität der Ernte beigetragen. In Rio Grande do Sul behindert trotz guter vegetativer Entwicklung überschüssige Feuchtigkeit die Bewirtschaftungsmaßnahmen und die Kopfdüngung.

Die erste Maisernte ist bereits auf 96,3 % der Anbaufläche des Landes eingebracht und in Bundesstaaten wie Paraná, Santa Catarina, São Paulo, Rio Grande do Sul, Goiás, Minas Gerais und Pará abgeschlossen. In Piauí und Maranhão befinden sich die Arbeiten in der Endphase, wobei die Erträge höher als ursprünglich erwartet ausfallen.

Bei der zweiten Maisernte sind bereits 28,5 % der Anbaufläche landesweit eingebracht. In Mato Grosso ist die Hälfte der Anbaufläche bereits geerntet, die Erträge liegen über den Erwartungen. In Paraná hingegen schreitet die Ernte aufgrund häufiger Regenfälle und hoher Kornfeuchtigkeit nur langsam voran. In Mato Grosso do Sul begünstigten geringere Niederschläge die natürliche Trocknung und beschleunigten die Ernte, während die Erträge in Goiás die Prognosen für einen Ernteausfall bestätigen.

Conab berichtet außerdem, dass die Baumwollernte 5,1 % der Anbaufläche erreicht hat. In Mato Grosso entsprechen die ersten Ergebnisse den Erwartungen, während in Bahia der verlängerte Zyklus die Faserqualität und Produktivität begünstigen dürfte. In Goiás weisen die Pflanzen gute phytosanitäre Bedingungen und eine gute Faserqualität auf.

Bei der zweiten Bohnenernte ist die Lage je nach Bundesstaat unterschiedlich. In Bahia schreitet die Augenbohnenernte dank stabilem Wetter und guter Kornqualität zügig voran. In Paraná haben Regen, Kälte und Frost die Ernte verlangsamt und zu Ernteausfällen bei später angebauten Bohnen geführt. In Minas Gerais hingegen hat die Trockenheit erhebliche Fortschritte ermöglicht; rund 90 % der Anbaufläche sind bereits abgeerntet.

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