Das Siegel von Irga erweitert das Gebiet des nachhaltigen Reisanbaus in Rio Grande do Sul.

Die zertifizierte Anbaufläche steigt zwischen den Ernten 2024/25 und 2025/26 von 77,9 auf 126,4 Hektar.

10.12.2025 | 15:52 (UTC -3)
Danielly Engelmann

Mit dem Ziel, eine nachhaltige Reisproduktion zu fördern, die mit der geltenden Gesetzgebung und guten Managementpraktiken im Einklang steht und die Lebensqualität der am Reisproduktionsprozess Beteiligten sichert, hat das Umweltsiegel für bewässerten Reisanbau in Rio Grande do Sul, das vom Rio Grande do Sul Rice Institute (Irga) gefördert wird, die Ausweitung umweltverträglicher Anbauflächen vorangetrieben.

Laut Angaben des Irga Seal Committee ist das Wachstum von der Ernte 2024/2025 bis zur Ernte 2025/2026 signifikant: Die Gesamtfläche mit nachhaltiger Produktion erhöhte sich von 77.902 Hektar auf 126.489 Hektar, was einem Anstieg von rund 62,4 % entspricht.

Ein weiterer relevanter Indikator ist der Anstieg der Anzahl teilnehmender Betriebe. Von 113 zertifizierten Betrieben in der Erntesaison 2024/2025 auf 232 registrierte Betriebe in der laufenden Erntesaison 2025/2026.

Der Präsident der Irga, Eduardo Bonotto, betont, dass die positiven Ergebnisse das Engagement der Erzeuger für die Stärkung des nachhaltigen Reisanbaus in Rio Grande do Sul unterstreichen. „Wir werden weiterhin eng zusammenarbeiten und jeden einzelnen Erzeuger unterstützen. Investitionen in Forschung, Innovation und effizientes Management zeugen vom Glauben an das Potenzial von Reis aus Rio Grande do Sul, auch künftig Maßstäbe in puncto Qualität und Nachhaltigkeit zu setzen. Diese Ergebnisse motivieren uns, noch weiter voranzukommen und die Bedeutung des Sektors für Wirtschaft und Umwelt zu bekräftigen“, so Bonotto.

Mit der Ausweitung der Gebiete mit nachhaltiger Produktion und der stärkeren Beteiligung der Erzeuger festigt sich das Irga-Umweltsiegel als strategisches Instrument für die Zukunft des Reisanbaus in Rio Grande do Sul und fördert ein Gleichgewicht zwischen Produktivität, Umweltverantwortung und Entwicklung im gesamten Bundesstaat.

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