Goiás bleibt im Jahr 2024 führend in der Tomatenproduktion

Hohe Produktivität und Flächenausweitung stärken den Tomatenanbau in Goiás

12.02.2025 | 16:09 (UTC -3)
Sekretariat für Landwirtschaft
Foto: Lucas Eugênio
Foto: Lucas Eugênio

Der Bundesstaat Goiás bleibt der größte Tomatenproduzent Brasiliens. Laut der Februarausgabe von Agro em Dados, einer monatlichen Veröffentlichung des Sekretariats für Landwirtschaft, Viehzucht und Versorgung (Seapa), lag die staatliche Ernte im vergangenen Jahr bei 1,4 Millionen Tonnen. Dieses Volumen entspricht 31,4 % der nationalen Produktion und festigt die Position Goiás‘ als Referenz in diesem Sektor.

Die wichtigsten Produktionsgemeinden liegen im Süden und Südosten von Goiás und in der Umgebung des Bundesdistrikts, mit Schwerpunkt auf Cristalina, Silvânia und Morrinhos. Dank Investitionen in Obstanbautechnologien in den letzten Jahren konnte der Tomatenanbau in Goiás erheblich ausgeweitet werden: Die Anbaufläche ist seit 56,8 um 2015 % gewachsen und wird im Jahr 15,7 2024 Tausend Hektar erreichen. Darüber hinaus weist der Bundesstaat mit rund 93,4 Tonnen pro Hektar die höchste Produktivität des Landes auf und erreicht damit eine um 23,5 % höhere Leistung als der Landesdurchschnitt.

Die Bedeutung von Goiás spiegelt sich auch auf dem ausländischen Markt wider. Im Jahr 2024 lieferte Goiás 1,5 Tausend Tonnen Tomaten und deren Derivate auf den ausländischen Markt, wobei der Schwerpunkt auf Tomatensaft lag, der 76,4 % des vom Staat gehandelten Wertes ausmacht. Zu den Top-Reisezielen zählen Uruguay, Paraguay, Venezuela und Bolivien.

Der Leiter von Seapa, Pedro Leonardo Rezende, betont, dass die Stärke des Tomatenanbaus in Goiás das Ergebnis kontinuierlicher Investitionen in Technologie, Ausbildung und Infrastruktur sei. „Dank des Engagements der Erzeuger, der Modernisierung des Anbaus und der technischen Unterstützung durch den Staat hat sich Goiás als landesweit führender Tomatenproduzent etabliert. Wir arbeiten weiter daran, diesen strategischen Sektor für unsere Wirtschaft weiter zu stärken“, sagt der Minister.

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