Forum diskutiert im Oktober die Zukunft von Bioinputs in der Landwirtschaft

Die 2. Ausgabe des Bioinputs in Agriculture Forum findet am 9. Oktober in São Paulo statt

24.09.2025 | 14:37 (UTC -3)
Noemi Oliveira, Ausgabe des Cultivar Magazine

Der Einsatz von Bioinputs gewinnt in der brasilianischen Agrarindustrie zunehmend an Bedeutung und verbindet hohe Produktivität mit nachhaltigen Praktiken. Laut dem Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht (MAPA) und dem Interamerikanischen Institut für Zusammenarbeit in der Landwirtschaft (IICA) könnten durch den Einsatz von Bioinputs Einsparungen von bis zu 5,1 Milliarden US-Dollar bei wichtigen Graskulturen erzielt und zudem die CO₂-Emissionen um etwa 18,5 Millionen Tonnen reduziert werden.

Um die Fortschritte und Herausforderungen dieses Sektors zu diskutieren, findet am 9. Oktober im Ocesp-Auditorium in São Paulo das 2. Forum „Bioinputs in Agriculture“ statt. Die Veranstaltung bringt Behörden, Forscher und Unternehmensvertreter aus dem Biosektor zusammen und bietet ein Forum für den Dialog zwischen öffentlichem und privatem Sektor.

Das Programm umfasst zwei Hauptpanels – „Prioritäten für nachhaltige Entwicklung“ und „Geschäftsmodelle, Management und Marketing“ – sowie eine Diskussionsrunde zum Thema Regulierung, die sich auf Perspektiven im Zusammenhang mit dem Bioinput-Gesetz konzentriert. Zu den bestätigten Teilnehmern zählen Regierungsvertreter des Bundesstaates São Paulo und Vertreter von Organisationen wie Abinbio, Abisolo und Abag.

Biologische Produkte tragen nicht nur zur Nachhaltigkeit bei, sondern bieten auch Vorteile wie geringe Umweltbelastung, biologische Abbaubarkeit und verbesserte Bodengesundheit. Sie werden auch zur Schädlings- und Krankheitsbekämpfung, zur Förderung des Pflanzenwachstums, zur Düngung und zur Stressresistenz eingesetzt und festigen so ihre Position als strategische Instrumente für die Zukunft der Landwirtschaft.

Das Forum wird von Embrapa, dem Ocesp-System und der Brazilian Rural Society (SRB) gefördert und von Araiby organisiert.

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