Fendt bietet für den Kauf von Maschinen einen auf Dollar lautenden Kredit an.

Für den Kauf von landwirtschaftlichen Geräten stehen auch Finanzierungslinien in Euro zur Verfügung.

07.07.2026 | 16:09 (UTC -3)
Monica Pileggi

Angesichts knapper Margen und volatiler Rohstoffpreise hebt Fendt, ein deutscher Hersteller von Hightech-Landmaschinen und -Innovationen, seine Fremdwährungskredite (Dollar und Euro) hervor. Die Initiative zielt darauf ab, Landwirten attraktive Alternativen zu bieten, die die Anschaffung von Hightech-Landmaschinen zu einer rentableren und strategischeren Investition machen.

Für den Agrarsektor im Wirtschaftszyklus 2025/2026 besteht die größte Herausforderung nicht nur in der Produktionssteigerung, sondern auch in einem besseren Management der Kapitalkosten. Angesichts der steigenden Kosten für Kredite in Real sind Kredite in US-Dollar finanziell attraktiver und ermöglichen eine sogenannte „natürliche Absicherung“. Dabei begleichen Erzeuger, die ihre Ernte in Fremdwährung erhalten, ihre Ratenzahlungen in derselben Währung und vermeiden so das Risiko von Liquiditätsengpässen.

Laut Julio Hercules, dem kaufmännischen Leiter von AGCO Finance, der Hausbank des Werks, zählen zu den Hauptvorteilen der Fremdwährungskreditlinie die wettbewerbsfähigeren Zinssätze und die längeren Laufzeiten, die dazu beitragen, die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen während der gesamten Finanzierungsperiode abzumildern.

Wenn diese Vorgehensweise mit dem Devisenumsatz abgestimmt ist, trägt sie zum Erhalt der Kaufkraft und des Vertragsgleichgewichts bei. „Da die Erzeuger ihre Ernte zum Dollarpreis verkaufen, sind sie auf natürliche Weise vor Wechselkursschwankungen geschützt. Steigt der Dollar, verteuern sich zwar die Maschinenkredite, aber gleichzeitig steigt der Wert ihrer Ernte. Das Wechselkursrisiko wird dadurch tendenziell neutralisiert“, betont Hercules.

Der Manager hebt außerdem die Spitzentechnologie als Vorteil für den Produzenten hervor, „da diese Art von Kreditlinie den Zugang zu Geräten wie Fendt-Maschinen ermöglicht, deren betriebliche Effizienzgewinne die Investition bereits nach wenigen Ernten ausgleichen.“

Darüber hinaus entfallen durch den Hersteller Wartezeiten und die Abhängigkeit von staatlichen Kreditlinien. „Die Mittel stammen aus der Werksbank und stehen dem Händler sofort zur Verfügung – ohne Vertriebsbindung oder herkömmliche Bankbürokratie“, so Hercules abschließend.

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