Corteva schließt Niederlassung in Rio Grande do Sul
Der Abschluss erfolgt am 1. Mai
FMC Corporation gab die Genehmigung der Registrierung von Sofero Fall in Brasilien bekannt. Dies ist ein Pheromon zur Bekämpfung des Herbst-Heerwurms (Spodoptera frugiperda).
Laut Ronaldo Pereira, Präsident von FMC, ist die Zulassung von Sofero Fall in Brasilien ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung leistungsstarker und nachhaltiger Pflanzenschutzlösungen.
„Wir freuen uns, den Landwirten ein wirksames neues Mittel zur Bekämpfung des Herbst-Heerwurms anbieten zu können, der gegen viele herkömmliche Insektizide eine Resistenz entwickelt hat“, sagte Pereira.
Nach Angaben von FMC verwendet Sofero Fall eine Technologie, die auf der Unterbrechung der Paarung der Schädlinge basiert. Das Produkt sendet Pheromonsignale aus, die den Fortpflanzungszyklus des Herbst-Heerwurms stören und seine Fortpflanzung verhindern. Auf diese Weise wird der Schädling bekämpft, bevor die nächste Generation entstehen kann. So werden die Pflanzen bereits in der frühen Entwicklungsphase geschützt, Schäden verringert und ein gesundes Pflanzenwachstum gefördert.
Sofero Fall ist das erste Produkt der Marke Sofero von FMC, die Pheromonlösungen für verschiedene Nutzpflanzen umfasst, darunter Reis, Mais, Baumwolle und Sojabohnen.
Neben Sofero Fall steht in Mexiko auch die Registrierung des Pheromons Sofero Frugi, das ebenfalls gegen den Herbst-Heerwurm gerichtet ist, zur Debatte; die Zulassung wird für 2027 erwartet.
(Z)-9-Tetradecenylacetat (CAS 16725-53-4) ist eine chemische Verbindung, die eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung landwirtschaftlicher Schädlinge spielt und in integrierten Managementstrategien häufig eingesetzt wird. Diese Verbindung gehört zur Klasse der Ester und wirkt bei mehreren Insektenarten als Sexual- oder Aggregationspheromon.
Seine Anwendung im landwirtschaftlichen Bereich basiert auf der Erforschung natürlicher Mechanismen der chemischen Kommunikation zwischen Insekten, was einen effizienten und nachhaltigen Ansatz zur Schädlingsbekämpfung ermöglicht.
(Z)-9-Tetradecenylacetat fungiert als spezifisches chemisches Signal, das von Weibchen freigesetzt wird, um während der Paarungszeit Männchen anzulocken. Diese Funktion kann von Landwirten auf verschiedene Weise genutzt werden. Eine der gängigsten Techniken besteht darin, Fallen mit der Verbindung zu verwenden, um die Populationsdichte der Schädlinge zu überwachen. Durch das Einfangen männlicher Insekten liefern diese Fallen wertvolle Informationen über den Befall und ermöglichen so präzisere und rechtzeitigere Eingriffe.
Darüber hinaus können Pheromone auch in Systemen zur sexuellen Verwirrung eingesetzt werden, wo ihre massive Freisetzung in die Umgebung die Fähigkeit der Männchen, Weibchen zu orten, behindert. Durch diese Methode wird die Schädlingsvermehrung erheblich reduziert und die Population mit der Zeit verringert.
Eine andere Strategie besteht darin, Fallen mit tödlichen Mitteln wie Pestiziden oder Klebeflächen zu kombinieren, um Insekten direkt zu fangen und zu beseitigen. Dieser Ansatz ist insbesondere bei biologischen oder empfindlichen Kulturen nützlich, bei denen der Einsatz giftiger Chemikalien begrenzt oder unerwünscht ist.
(Z)-9-Tetradecenylacetat wurde erfolgreich zur Bekämpfung mehrerer landwirtschaftlicher Schädlinge eingesetzt. Beispielsweise wird es zur Bekämpfung von Motten wie dem Apfelwickler (Cydia Pomonella) und die Zitrusmotte (Betet citri), die erhebliche Schäden in Obstplantagen verursachen. Es wird auch zur Bekämpfung von Käfern wie dem Reiskäfer (Sitophilus oryzae) und in Gemüsekulturen, wo es zum Schutz der Pflanzen vor der Kohlmotte beiträgt (Plutella xylostella).
Einer der Hauptvorteile der Verwendung dieser Verbindung ist ihre Spezifität. Pheromone wirken hochselektiv auf bestimmte Insektenarten und minimieren so die Auswirkungen auf Nichtzielorganismen.
Darüber hinaus hat (Z)-9-Tetradecenylacetat eine geringe Umweltbelastung, da es biologisch abbaubar ist und nicht lange im Boden oder Wasser verbleibt. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die geringere Wahrscheinlichkeit der Resistenzentwicklung bei Schädlingen, da Pheromone natürliche Kommunikationsmechanismen nutzen.
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