FMC erhält die Klassifizierung für ein Herbizid mit dualem Wirkungsmechanismus.

Das Herbicide Resistance Action Committee stufte Rimisoxafen in die Gruppen 12 und 32 ein.

24.02.2026 | 07:08 (UTC -3)
Cultivar Magazine, basierend auf Informationen von FMC

Die FMC Corporation gab bekannt, dass das Herbicide Resistance Action Committee (HRAC) Rimisoxafen (C14H7Cl2F2N3O2, CAS 1801862-02-1) als Herbizid mit dualem Wirkungsmechanismus eingestuft hat und es den HRAC-Gruppen 12 und 32 zuordnet. Dies ist die erste derartige Einstufung durch das Komitee.

Die Auszeichnung würdigt die Fähigkeit des Moleküls, gleichzeitig die Phytoendesaturase (PDS) und die Solanesyldiphosphatsynthase (SDPS) zu hemmen – zwei entscheidende biochemische Stoffwechselwege in Unkräutern. Laut dem Unternehmen behindert dieser duale Mechanismus das Überleben und die Anpassung von Unkräutern und stellt somit ein neues Instrument im Resistenzmanagement dar.

Laut Seva Rostovtsev, Executive Vice President und Chief Technology Officer, deuten Studien auf die Kontrolle von Amaranthus spp.

Das Unternehmen zielt mit Rimisoxafen auf den großflächigen Anbau von Kulturpflanzen wie Mais, Sojabohnen, Getreide, Hülsenfrüchten und Sonnenblumen ab. Das Produkt soll die Bekämpfung problematischer breitblättriger Unkräuter, einschließlich resistenter Populationen, verbessern.

FMC plant, ab 2026 in strategischen Märkten Zulassungsanträge einzureichen.

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