Für die Bekämpfung von Herbstheerwürmern bei kurzwüchsigem Mais ist eine neue Obergrenze erforderlich.

Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass die Bekämpfung des Schädlings Spodoptera frugiperda beginnen sollte, sobald 12 % der Pflanzen beschädigt sind.

01.12.2025 | 13:22 (UTC -3)
Revista Cultivar

Die Erzeuger von kurzwüchsigem Mais der Sorte Delfín sollten mit der Kontrolle der Herbst-Heerwurm Wenn der Schaden 12,05 % der Pflanzen erreicht. Eine Studie in der Gemeinde El Fuerte, Mexiko, bezifferte die linearen Verluste auf 32,515 kg/ha für jedes Prozent an Pflanzen, das durch den Schädling geschädigt wird.

Die Forscher bewerteten sieben Behandlungen mit unterschiedlichen Graden künstlichen Befalls. Spodoptera frugiperdazwischen 0 % und 25 %. Die Hybride DK-4050 wurde als regionale Kontrollsorte unter natürlichem Befall eingesetzt. Im Versuch wurden Parzellen mit je 400 Pflanzen verwendet, wobei jede ausgewählte Pflanze manuell mit zwei bis drei frisch geschlüpften Raupen infiziert wurde.

Die Untersuchungen erfolgten 20, 40 und 60 Tage nach dem Befall. Der Schadensgrad stieg mit dem Anteil befallener Pflanzen. Auch die Schwere des Befalls nahm proportional zu. Die Behandlung T6 mit 25 % befallenen Pflanzen wies in allen Messungen den höchsten Schadensgrad auf. Die Behandlung ohne induzierten Befall ergab die niedrigsten Werte.

Mit zunehmendem Befall sank die Produktion kontinuierlich. Die höchste Produktivität wurde bei minimalem natürlichem Befall (12.199,18 kg/ha) erzielt. Die niedrigste Produktivität wurde bei einem Befall von 24,33 % (11.316,78 kg/ha) erreicht, was einem Rückgang von 882,40 kg entspricht. Die Sorte DK-4050 erzielte unter einem natürlichen Befallsdruck von 11,42 % einen Ertrag von 11.912,40 kg/ha, ein ähnliches Ergebnis wie bei einem künstlichen Befall von 10 %.

Ausgehend vom regionalen Maispreis von 325 US-Dollar/t und den durchschnittlichen Kosten für zwei Insektizidanwendungen von 127 US-Dollar/ha ermittelten die Forscher einen wirtschaftlichen Schaden von 391,6 kg/ha. Durch Anwendung dieses Wertes auf die im Rahmen der Studie erstellte lineare Gleichung wurde die wirtschaftliche Schadensgrenze auf 12,05 % beschädigter Pflanzen berechnet. Oberhalb dieses Wertes deckt der Insektizideinsatz die Kosten für die Bekämpfung.

Die Studie zeigt, dass Delfín bis zum Beginn der Kornbildung anfällig bleibt, und zwar länger als bei anderen Hybriden. Die Autoren empfehlen, die wirtschaftliche Schadensschwelle unter anderen Bedingungen (z. B. bei unterschiedlichen Aussaatzeiten und natürlichem Schädlingsdruck) zu überprüfen.

Weitere Informationen unter doi.org/10.3390/insects16121219

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