Exporteure versuchen, Zölle auf brasilianischen Kaffee in den USA zu blockieren

Cecafé warnt, dass ein 50%iger Zoll die Inflation anheizen und die Kosten auf den US-Verbraucher abwälzen könnte

31.07.2025 | 14:15 (UTC -3)
Paulo André C. Kawasaki, Ausgabe des Cultivar Magazine
Foto: Adriano Machado
Foto: Adriano Machado

Der brasilianische Kaffeeexporteurverband (Cecafé) kündigte an, dass er die Verhandlungen mit nordamerikanischen Organisationen wie der National Coffee Association (NCA) fortsetzen werde, um zu versuchen, die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump rückgängig zu machen, einen 50-prozentigen Zoll auf brasilianische Produkte, darunter auch Kaffee, zu erheben.

Laut Cecafé ist Brasilien der wichtigste Kaffeelieferant der USA und deckt über 30 Prozent des lokalen Marktes ab. Die USA hingegen sind mit 16 Prozent der Gesamtlieferungen das wichtigste Zielland für brasilianische Exporte. Die Organisation warnt, dass die Maßnahme zu einem deutlichen Anstieg der Verbraucherpreise und damit zu einem Anstieg der Inflation in den USA führen könnte.

Eine Studie der NCA zeigt, dass Kaffee der US-Wirtschaft jährlich 343 Milliarden US-Dollar einbringt, über 2,2 Millionen Arbeitsplätze sichert und 1,2 Prozent des BIP des Landes ausmacht. Für Cecafé ist die Bedeutung des Produkts für die amerikanische Wirtschaft und die Verbraucher ein weiterer Grund, brasilianischen Kaffee von der neuen Steuer zu befreien.

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