Ein laufendes Programm schult Tabakproduzenten zu NR-31.

Senar führt Schulungen für Tabakproduzenten durch, um Praktiken zu festigen, die dem Regulierungsstandard Nr. 31 entsprechen.

04.05.2026 | 14:11 (UTC -3)
SindiTabaco

Die dem SindiTabaco (Interstate Tobacco Industry Union) angeschlossenen Unternehmen führen kontinuierliche Aktivitäten durch, um das Bewusstsein integrierter Erzeuger für die Einhaltung der Arbeitsschutz- und Sicherheitsstandards in der Landwirtschaft im ländlichen Raum zu schärfen. Beispielsweise wird die Regulierungsnorm Nr. 31 (NR-31) regelmäßig in Kursen geschult, die in Zusammenarbeit mit Senar (National Rural Learning Service) angeboten werden.

In diesen Schulungen werden verschiedene Themen des Kurses „Richtige und sichere Anwendung von Pflanzenschutzmitteln – NR-31“ theoretisch und praktisch behandelt. Zu den Hauptthemen gehören unter anderem: Produktkennzeichnung, Erste Hilfe, Bedienung und Wartung von Ausbringungsgeräten, korrekte und sichere Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA), Transport und Lagerung von Pflanzenschutzmitteln, Entsorgung leerer Behälter und dreifaches Spülen.

Zur Schulung neuer Produzenten werden regelmäßig Gruppen gebildet. In diesem Jahr fanden bereits Schulungen in den Gemeinden Agudo, Caiçara, Camaquã, Candelária, Chuvisca, Jaguari, Santa Cruz do Sul, Sinimbu und Vale do Sol in Rio Grande do Sul statt. Laut Fernanda Viana Bender, technischer Beraterin bei SindiTabaco, wird der NR-31-Kurs neben Produzenten auch neuen Agrarberatern von Partnerunternehmen angeboten. „Allein in Rio Grande do Sul sind derzeit 178 Schulungen geplant. Auch in den Tabakanbaugebieten von Paraná und Santa Catarina gibt es entsprechende Termine“, erklärt sie.

Da pro Schulungskurs 10 bis 15 Plätze zur Verfügung stehen, werden voraussichtlich allein in Rio Grande do Sul in diesem Jahr über 2.000 Tabakbauern geschult. Dies unterstreicht das Engagement des Sektors, Tabakbauern in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen wichtige Schulungen anzubieten.

Was ist NR-31?

NR-31 ist die brasilianische Norm für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in der Landwirtschaft, Viehzucht, Forstwirtschaft, Holzwirtschaft und Aquakultur. Sie wurde vom brasilianischen Arbeitsministerium erstellt und legt fest, welche Maßnahmen Arbeitgeber und Beschäftigte im ländlichen Raum ergreifen müssen, um Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zu verhindern.

Was umfasst es?

  • Sachgemäße Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA)
  • Sicherheit im Umgang mit Geräten und Pestiziden
  • Obligatorische Aus- und Weiterbildung.
  • Organisation des ländlichen Arbeitsumfelds
  • Unfallverhütung und Erste Hilfe.

Weil es wichtig ist?

NR-31 hilft dabei:

  • Reduzierung von Unfällen im Außendienst
  • Verbesserung der Lebensqualität der Arbeitnehmer
  • Rechtssicherheit gewährleisten (Vermeidung von Bußgeldern und Strafen).

Was könnte Probleme (und Bußgelder) verursachen?

  • Fehlende oder falsche Verwendung von Schutzausrüstung
  • Anwendung von Pestiziden ohne entsprechende Schulung.
  • Pestizidlager entspricht nicht den Vorschriften.

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