Ein außertropischer Zyklon verursacht Stürme im Süden und Mittleren Westen.

Inmet warnt vor heftigen Windböen und Auswirkungen auf Landwirtschaft und Infrastruktur.

08.04.2026 | 11:08 (UTC -3)
Cultivar Magazine, basierend auf Informationen von Inmet

Ein außertropischer Wirbelsturm wird laut einer Vorhersage des Nationalen Meteorologischen Instituts (Inmet) am Mittwoch (8. April) in weiten Teilen des Landes starke Winde und Stürme verursachen. Das Instabilitätsgebiet erstreckt sich vom südlichen Mato Grosso do Sul bis zur Südregion.

Das Phänomen betrifft die Grenzregion zwischen Uruguay und Rio Grande do Sul und hat seinen Ursprung im sogenannten Chaco-Tief, einem Tiefdruckgebiet, das häufig über Paraguay auftritt. Am Dienstag (7. April) befand sich das Tiefdruckzentrum bereits in Grenznähe, während die zugehörige Kaltfront durch das Landesinnere zog.

Den ganzen Tag über dürfte der Kern des Zyklons nahe der Küste von Rio Grande do Sul bleiben, was eine Verstärkung der Winde, insbesondere entlang der Küste, begünstigt. In einigen Gebieten können Windböen Geschwindigkeiten von über 100 km/h erreichen.

Das brasilianische Nationale Meteorologische Institut (Inmet) hat eine Unwetterwarnung vor starken Winden entlang der Küste von Rio Grande do Sul herausgegeben. Betroffen sind 25 Gemeinden, darunter Porto Alegre. Es besteht die Gefahr von Dachschäden, umstürzenden Bäumen, Stromausfällen und Beeinträchtigungen landwirtschaftlicher Flächen.

Temperatursturz und Frostgefahr.

Nach dem Durchzug der Kaltfront ab Donnerstag (9.) sollte eine Kaltluftmasse über die Südregion vorrücken und einen Temperatursturz verursachen, insbesondere im Norden von Rio Grande do Sul und in Santa Catarina.

Die Vorhersage deutet auf stabiles Wetter für den Rest der Woche hin, wobei am Freitag (10.) in den Bergregionen beider Bundesstaaten Frost möglich ist.

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