Steinernema feltiae zeigt Wirksamkeit bei der biologischen Bekämpfung der Gemeinen Spinnmilbe
Studie zeigt, dass Steinernema feltiae bis zu 83 % der Tetranychus urticae-Individuen töten kann
Die US-Umweltschutzbehörde (EPA) hat zwei Berichte veröffentlicht, in denen Mängel bei der Registrierung von Pestiziden diagnostiziert werden. Die Initiative ist Teil der Umsetzung des Pesticide Registration Improvement Act (PRIA 5), der das System rationalisieren, transparenter und effizienter machen soll.
Das erste Dokument präsentiert die Ergebnisse einer unabhängigen Prüfung der operativen Leistung des Office of Pesticide Programs (OPP). Die Analyse untersuchte über hundert Prozessdokumente und befragte rund 80 Mitarbeiter und Registranten. Ziel war es, Engpässe zu identifizieren und Lösungen zur Reduzierung des Rückstands bei Registrierungsanträgen vorzuschlagen.
Der Bericht hebt Fortschritte hervor, wie beispielsweise den Ersatz veralteter interner Systeme durch eine moderne Tracking-Plattform. Er weist jedoch auch auf Hindernisse hin, die die Effizienz der Analysen beeinträchtigen. Zu den größten Herausforderungen zählen fragmentierte Prozesse, eingeschränkte Nutzung von Tools, Probleme mit der Datenqualität und Lücken im technischen Wissen.
Die Bewertung umfasste Schritte wie die Erstprüfung, die vorläufige technische Prüfung und Bemühungen, den Rückstand bei den Einreichungen innerhalb und außerhalb der PRIA zu reduzieren. Zu den Empfehlungen gehören eine stärkere interne Integration und die Einführung standardisierter Verfahren.
Der zweite Bericht analysierte Lücken in den Schulungsprogrammen von OPP. Die Untersuchung berücksichtigte vorhandene Materialien, Workflow-Mapping und Stakeholder-Sitzungen. Es wurden Schwierigkeiten beim Auffinden von Schulungsinhalten, mangelndes Verständnis zwischen den Abteilungen und inkonsistentes Routinemanagement festgestellt.
Es wurden mehr als 200 Schulungsinitiativen und 40 ergänzende Maßnahmen vorgeschlagen. Die Vorschläge zielen darauf ab, die Abhängigkeit von informellem Mentoring zu verringern, die Kommunikation mit den Bewerbern zu verbessern und interne Prozesse zu standardisieren.
Seit Januar 2025 hat die EPA nach eigenen Angaben mehr als 5 anhängige Verfahren abgeschlossen. Die Behörde plant außerdem, im nächsten Jahr eine Personalbewertung durchzuführen, um festzustellen, ob die verfügbaren Personalressourcen ausreichen, um die PRIA 5-Anforderungen zu erfüllen.
Die EPA kündigte an, dass sie die Berichte prüfen werde, um die Empfehlungen umzusetzen und weiterhin in die Modernisierung der Pestizidregistrierung zu investieren.
Weitere Informationen unter epa.gov/pria-fees/pria-5-implementation
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