Die Weinernte ging 26,58 in Rio Grande do Sul um 2024 % zurück
Sowohl amerikanische bzw. Hybridtrauben als auch Keltertrauben verzeichneten einen Rückgang im Vergleich zur vorherigen Ernte
23.09.2024 | 17:00 (UTC -3)
Elaine Pinto
Foto: Fernando Dias
Die diesjährige Weinernte für die Industrialisierung in Rio Grande do Sul verzeichnete einen Rückgang von 26,58 % im Vergleich zu 2023, mit einer Produktion von 485.564.476,63 Kilo amerikanischen Weintrauben und Hybriden. Die aus dem Weindeklarationssystem (Sisdevin) des Sekretariats für Landwirtschaft, Viehzucht, nachhaltige Produktion und Bewässerung (Seapi) extrahierten Daten wurden heute von der Inspektionsabteilung für Produkte pflanzlichen Ursprungs (Dipov/Seapi) veröffentlicht.
Sowohl amerikanische bzw. Hybridtrauben als auch Keltertrauben (aus denen edle Weine hergestellt werden) verzeichneten im Vergleich zur vorherigen Ernte einen Rückgang von 24,5 % bzw. 41,05 %.
„Übermäßiger Regen im Frühjahr und Pilzkrankheiten wie Falscher Mehltau werden von Experten als einige der Faktoren genannt, die für den Produktionsrückgang verantwortlich sind“, informiert die Leiterin von Dipov, Fabíola Boscaini Lopes.
Die Weinproduktion im Jahr 2024 war im Vergleich zur vorherigen Ernte insgesamt um 42,04 % zurückgegangen. Die Produktion von Tafelweinen (Amerikaner oder Hybrid) ging um 39,55 % zurück. Bei den erlesenen Weinen kam es zu einem Rückgang von 51,27 %.
Die Produktion von Traubensaft stieg im Jahr 2024 im Vergleich zur vorherigen Ernte um 73,67 %, während die Produktion von konzentriertem Saft einen Rückgang um 43,17 % verzeichnete.
Die Gesamtproduktion an Schaumwein- und Sektgrundstoffen verzeichnete einen Rückgang um 23,12 %. Die Basiswerte Charmat und Champenoise verzeichneten einen Rückgang von 39,96 % bzw. 41,07 %. Die Produktion von Muskatschaumwein ging im Vergleich zur Ernte 27,67 um 2023 % zurück.
Auch bei Bio-Produkten kam es in der Ernte 2024 zu Rückgängen, wobei ein Rückgang von 21,44 % bei der Produktion von Säften und von 84,95 % bei der Produktion von Bio-Weinen zu verzeichnen war.
Daten über die Weinlese für die Industrialisierung werden durch Informationen von Weingütern in Sisdevin gewonnen.
„Alle Informationen von Sisdevin sind deklaratorisch und unterliegen der Verantwortung der Weinbetriebe, die beim Landwirtschaftsministerium registriert und im System registriert sind“, schließt er.
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