In Argentinien erholt sich der Oberboden gut vom Mais.

Eine alte Krankheit, die zu Verlusten von bis zu 50 % führt, erfordert einen Schwerpunkt auf Prävention.

07.04.2026 | 13:51 (UTC -3)
Cultivar Magazine, basierend auf Informationen von Aapresid
Foto: Aapresid
Foto: Aapresid

Der Maisbeulenbrand ist in den letzten Ernten im Südosten von Córdoba, Argentinien, wieder stark aufgetreten. Die Krankheit wird verursacht durch Sporisorum reilianumDer Schädlingsbefall verursachte erhebliche Verluste und gab Anlass zur Sorge unter den Technikern. Eine Untersuchung des Aapresid Schädlingsbekämpfungsnetzwerks zeigt einen hohen Befall auf mehreren Parzellen, mit Ertragseinbußen von fast 50 % in kritischen Fällen.

Die Auswirkungen betreffen jede einzelne Pflanze. Jede befallene Pflanze erleidet Ertragseinbußen. In Gebieten mit hohem Befall sind die Folgen für den Gesamtertrag unmittelbar. Aufzeichnungen aus dem Departamento Marcos Juárez zeigen, dass Maiskolben vollständig von kohlenstoffhaltigen Strukturen durchsetzt sind, wobei der Befall in einigen Fällen fast 48 % beträgt.

Techniker berichten von einer Veränderung des Krankheitsbildes. Früher trat die Krankheit nur sporadisch auf. Jetzt zeigen viele Parzellen Ausbrüche, selbst bei geringer Einzelbefallsrate. Dieses Szenario erhöht das regionale Risiko. Der wiederholte Maisanbau und die verkürzten Anbauintervalle begünstigen die Aufrechterhaltung des Inokulums im System.

Überleben am Boden

Der Erreger überlebt jahrelang im Boden in Form von Teliosporen. Diese Eigenschaft erschwert die Bekämpfung. Die Infektion erfolgt während der Keimung oder des Auflaufens. Der Pilz dringt über die Wurzeln ein und besiedelt das Meristemgewebe. Symptome treten erst später auf. Eine frühzeitige Diagnose ist während dieses Zyklus nicht mehr möglich.

Auf dem Feld zeigen sich die Anzeichen unter anderem durch kleinere Pflanzen, verkürzte Internodien und Entwicklungsveränderungen. Ähren und Stängel verformen sich oder verschwinden. In vielen Fällen verwandeln sich die Fortpflanzungsorgane in schwarze Sporenmassen. Bei der Ernte platzen diese Strukturen auf und setzen dunkle Staubwolken frei, die sich innerhalb des Feldes und in benachbarte Gebiete ausbreiten können.

Die Ernte ist ein entscheidender Zeitpunkt für die Diagnose. Vor dem Einsatz der Maschine wird eine Sichtprüfung des Feldes empfohlen. Dunkler Staub während des Betriebs deutet auf die Freisetzung von Sporen hin. Nach der Ernte verringert die Reinigung der Maschinen die Ausbreitung des Krankheitserregers.

kurative Kontrolle

Ist die Krankheit erst einmal ausgebrochen, gibt es keine Heilung mehr. Die Bekämpfung basiert daher auf Vorbeugung. Fruchtwechsel reduziert den Infektionsdruck. Die Wahl ertragreicher Hybriden hilft, Verluste zu begrenzen. Eine ausgewogene Nährstoffversorgung fördert die anfängliche Entwicklung. Auch die Anpassung des Aussaatzeitpunkts ist Teil der Strategie, wobei kalte Böden zu Beginn des Wachstumszyklus besonders zu beachten sind.

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