StoneX weist auf eine Erholung des globalen Kakaomarktes hin
Das Wetter bleibt ein Schlüsselfaktor, aber günstigere Ernten außerhalb Afrikas führen 2025/26 zu einem Überschuss von 287 Tonnen
Die Aussaat der Sojabohnenernte 2025/2026 in Mato Grosso do Sul hat laut einer von Aprosoja/MS durchgeführten Untersuchung des Siga/MS-Projekts 30,9 % der geschätzten Gesamtfläche erreicht. Die bis zum 17. Oktober bepflanzte Fläche entspricht rund 1,4 Millionen Hektar.
Die südliche Region ist mit 40,3 % der Anbaufläche führend, gefolgt von der Zentralregion (17,7 %) und dem Norden (13,3 %). Das Tempo ist etwas niedriger als im gleichen Zeitraum der vorherigen Ernte (2024/2025), aber 10 % höher als der Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Dies ist hauptsächlich auf die guten Niederschläge in der südlichen Region zurückzuführen, die über die größte Anbaufläche des Staates verfügt.
„Die Wetterbedingungen in den kommenden Wochen werden für den Aussaatfortschritt entscheidend sein, insbesondere in den zentralen und nördlichen Regionen, wo die Bodenfeuchtigkeit noch begrenzt ist. Die Erzeuger haben Strategien wie die gestaffelte Aussaat eingeführt, um die Risiken aufgrund von Wetterunsicherheiten zu verringern“, erklärt Flávio Faedo Aguena, technischer Berater bei Aprosoja/MS.
Für diese Ernte wird mit einem Wachstum der Anbaufläche um 5,9 % auf insgesamt 4,79 Millionen Hektar gerechnet. Der erwartete Durchschnittsertrag liegt bei 52,8 Säcken pro Hektar, die geschätzte Produktion bei 15,2 Millionen Tonnen.
Die technische Überwachung durch Aprosoja/MS zeigt zudem, dass die bisher beobachteten Kulturen nur wenig von Unkraut und Schädlingen befallen sind. „Die Gebiete befinden sich in einem frühen phänologischen Stadium zwischen VE und V3 und weisen gute phytosanitäre Bedingungen auf“, fügt Flávio hinzu.
Der Klimaprognose zufolge ist in den kommenden Monaten mit einer unregelmäßigen Niederschlagsverteilung zu rechnen, die möglicherweise durch das La-Niña-Phänomen beeinflusst wird und noch schwach bis mäßig ausgeprägt sein wird.
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