Die Produzenten setzen auf Genetik, um die Herausforderungen des Klimawandels zu meistern.

In den Regionen von Paraná gewinnen Sojabohnensorten mit höherer Stabilität und besserer Gesundheit an Bedeutung.

02.06.2026 | 14:05 (UTC -3)
Vitorya Paulo

Das ständige Streben nach Stabilität und hohem Ertragspotenzial hat brasilianische Landwirte dazu veranlasst, die Rolle der Sojabohnen-Genetik für die Produktivität ihrer Ernten neu zu bewerten. In Südbrasilien, beispielsweise in den Städten Maringá und São Jerônimo da Serra (PR), ist dieser Wandel bereits Realität. Die neuen Folgen der Webserie „Voices of Change“, produziert von Syngentas Marke Golden Harvest, zeigen, wie die Sortenwahl in Kombination mit konsequenter technischer Bewirtschaftung die Produktivitätsraten deutlich steigert. Ziel der Produktion ist es, Landwirten, die sich für einen Wandel entschieden haben, neue Sorten vorzustellen und ihnen zu zeigen, wie sie damit neue Ergebnisse erzielen.

In Maringá stand Landwirt Cleber Veroneze Filho vor der Herausforderung, trotz des wechselhaften Klimas der Region und der sehr fruchtbaren Böden, die sich ideal für Soja- und Maisanbau eignen, rentabel zu wirtschaften. „Wir haben mehrere Jahre mit Trockenperioden, hohen Temperaturen und Frostproblemen im Winter“, berichtet er. Durch die Umstellung auf die Hybridsorte GH2564I2X von Golden Harvest konnte der Landwirt nach eigenen Angaben eine deutlich verbesserte Anwachsrate und Anpassungsfähigkeit feststellen, die sich bis zur Ernte positiv auswirkte.

„Im Gegensatz zu anderen Sorten trocknete sie sehr gleichmäßig. Trotz dieser Widrigkeiten waren die erzielten Ergebnisse sehr interessant. Das zeigt, dass sie stabil ist und ein hohes Ertragspotenzial besitzt.“ Die Kombination der genetischen Qualität der Sorte mit einem konsequenten Pflanzenschutz und geplanten Fungizidanwendungen führte zu einem positiven und sehr zufriedenstellenden Ergebnis. „Ich beabsichtige, nächstes Jahr eine größere Fläche anzubauen, um das Verhalten des Golden-Materials besser zu verstehen“, so Veroneze Filho abschließend.

Auch in São Jerônimo da Serra waren Sojabohnen gefragt, die Wasser- und Hitzestress standhalten, ohne an Ertrag einzubüßen. Landwirt André Luiz Machado, der dort seit etwa sechs Ernten Sojabohnen anbaut, berichtet, dass die Höhenlage die größten Herausforderungen mit sich brachte. „Wir testen in jeder Ernte neue Sorten, um sie anzupassen. Die Sorte 2463I2X hat sich in unserer Region sehr gut bewährt und liefert hervorragende Ergebnisse“, erklärt Machado. In der Ernte 2024/25, bei regelmäßigen, aber geringen Niederschlägen, erzielte die Sorte 176 Säcke pro Alqueire (2,42 Hektar) und übertraf damit den Durchschnitt von 140 Säcken aus früheren Ernten.

Die Pilzbekämpfung trug ebenfalls maßgeblich zum Erfolg des Landwirts bei. Die Region ist aufgrund der Höhenlage anfällig für Lagerung und kommt mit Krankheiten wie Weißschimmel, Rost und Mehltau zu kämpfen. „Die Sorte Golden Harvest hat sich hinsichtlich der Pflanzengesundheit sehr gut entwickelt. Sie erreichte eine gute Größe, lagerte nicht, verlor keine unteren Blätter und es kam trotz des geringen Regens nicht zu Hülsenabwurf“, erklärt der Produzent.

Für Syngenta bestätigen diese Ergebnisse das Engagement der Marke Golden Harvest für den Erfolg der Landwirte. „Die Kombination aus modernster Genetik, einem spezialisierten Expertenteam und engen Beziehungen zu den Akteuren der Produktion sichert den Fortbestand der brasilianischen Landwirtschaft. Wir bei Syngenta investieren in Forschung und Entwicklung, um unseren Lizenznehmern und Partnern bestes Saatgut zur Verfügung zu stellen und so deren Erfolg weiter zu steigern. Deshalb ermutigen wir Landwirte, neue Sorten kennenzulernen und zu zeigen, dass höhere und bessere Erträge möglich sind“, so Ricardo Formentini, Vertriebsleiter für Golden Harvest bei Syngenta Seeds in Brasilien.

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