Die Sojabohnenernte in den tropischen Ebenen endet am 20.
Die Regierung von Tocantins überwacht 50 Hektar Anbaufläche für hochdynamisches Saatgut.
Die Rabobank Brasil hat eine neue Analyse zum Düngemittelmarkt und den Aussichten für landwirtschaftliche Erzeuger veröffentlicht. Laut der von Bruno Fonseca, einem Analysten im Inputsektor, durchgeführten Umfrage wird die Kombination aus steigenden Betriebskosten und sinkenden Rohstoffpreisen voraussichtlich zu einer weiteren Saison mit sinkenden Margen in den wichtigsten Agrarregionen der Welt führen. Dieser Trend könnte bis Mitte 2027 anhalten.
Der Studie zufolge ähnelt das Szenario dem von 2024, als die Landwirte bereits mit sinkenden Margen aufgrund der Abwertung der Rohstoffe konfrontiert waren. In diesem Jahr verschärft sich der Druck jedoch in einem komplexeren globalen Umfeld, das von geopolitischen Spannungen, von den USA erhobenen Zöllen und steigenden Produktionskosten geprägt ist.
Die Analyse prognostiziert, dass auch die Ernte 2026 herausfordernd sein wird, insbesondere aufgrund der Auswirkungen steigender Düngemittelpreise und hoher Zinsen. Obwohl mit einer gewissen Senkung der Pflanzenschutzkosten zu rechnen ist, bleiben die Gesamtbetriebskosten auf einem Aufwärtstrend, was sich voraussichtlich auf die Produzenten von Sojabohnen, Mais und anderen Großkulturen auswirken wird.
In Bezug auf die Produktion unterstreicht der Bericht, dass die Landwirte trotz geringerer Margen weiterhin investieren, um ihre Produktivität zu erhalten oder zu steigern. Prognosen deuten auf eine weitere Rekordernte bei Mais und Sojabohnen hin, die durch das Wachstum in wichtigen Produktionsregionen getrieben wird. Dieses Wachstum dürfte jedoch den Abwärtsdruck auf die Rohstoffpreise in einem Markt verstärken, der bereits von schwindenden globalen Lagerbeständen geprägt ist.
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