Inmet: Wettervorhersage für Dienstag (7.) und Mittwoch (8.)
In Brasilien herrscht zwischen Dienstag und Mittwoch trockenes Wetter; Frost im Süden und niedrige Luftfeuchtigkeit sind die Hauptmerkmale.
Im Juni 2026 beliefen sich die Agrarexporte aus Rio Grande do Sul auf insgesamt 1,24 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 3,9 % gegenüber dem gleichen Monat im Jahr 2025 entspricht. Der Sektor machte in diesem Zeitraum 68,9 % aller Exporte des Bundesstaates aus.
Die auffälligste Kennzahl des Monats ist der Kontrast zwischen den erzielten Einnahmen und dem exportierten Volumen. Während die Einnahmen stiegen, sank das Volumen um 2,2 % von 1,80 Millionen auf 1,76 Millionen Tonnen. Laut Farsuls Wirtschaftsberatung deutet dies auf eine verbesserte Zusammensetzung der Exportprodukte und einen attraktiveren Durchschnittspreis hin.
Die positive Entwicklung wurde hauptsächlich durch folgende Sektoren getragen:
Sojabohnenkomplex: Wertsteigerung um 15,2 %, wobei der Schwerpunkt auf Sojabohnen (Wertsteigerung um 18,8 %) und Sojaschrot lag.
Fleisch: Frisches Hühnerfleisch verzeichnete einen deutlichen Wertanstieg von 65,6 %, was eine Erholung der Lieferketten nach den im letzten Jahr geltenden Hygienebeschränkungen widerspiegelt. Auch Rindfleisch verteuerte sich um 15,3 %.
Reis: Das Segment verzeichnete einen Wertzuwachs von 17,4 %, der auf eine Diversifizierung der Zielländer, darunter Länder in Mittelamerika, der Karibik und Afrika, zurückzuführen ist.
Lebendvieh: ein absolutes Highlight des Monats mit einem Wertzuwachs von 1.567,9 %, der auf die Wiederaufnahme der Lieferungen in die Türkei zurückzuführen ist.
Nicht alle Sektoren konnten mit dem Wachstumstempo mithalten. Das Monatsergebnis wurde durch den Rückgang bei Produkten wie unverarbeitetem Tabak, Zellulose, rohem Sojaöl und frischem Schweinefleisch beeinträchtigt. Insbesondere bei Zellulose und Holz spiegelt der Rückgang das Ausbleiben der hohen Liefermengen des Vorjahreszeitraums wider.
China blieb weiterhin Hauptabnehmer von Agrarexporten aus Rio Grande do Sul und nahm im Juni 30,2 % des gesamten Exportvolumens ab. Es folgten die USA (6,1 %), die Türkei (5,6 %), Belgien (3,5 %), Südkorea (3,5 %) und Indien (3,4 %).
Im ersten Halbjahr 2026 beliefen sich die Agrarexporte in Rio Grande do Sul auf insgesamt 6,84 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 8,3 % gegenüber 2025. „Die kumulierten Zahlen für 2026 zeigen ein geografisch diversifizierteres Exportportfolio, das von Sojabohnen, Mais, tierischen Proteinen, Reis und Pflanzenölen getragen wird“, heißt es im Farsul-Bericht.
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