Im Juli stieg der Warenverkehr in den Häfen von Paraná um 6,5 %
Zu den Ladungen mit dem größten Volumen zählen Sojabohnen, Sojaschrot und Mais
Mit der Weiterentwicklung der nationalen Biokraftstoffpolitik steigt der Anteil von Biodiesel im brasilianischen Diesel stetig an. Diese Entwicklung ist aus ökologischer Sicht positiv, da Biodiesel, der aus erneuerbaren Quellen wie Pflanzenölen und tierischen Fetten hergestellt wird, die CO₂-Emissionen im Vergleich zu Diesel um bis zu 80 % reduziert. Andererseits erfordert der erhöhte Biodieselanteil im Kraftstoff von den ländlichen Erzeugern eine stärkere Aufmerksamkeit beim Einsatz landwirtschaftlicher Maschinen.
Laut Jonas Carmo, Business Development Manager für After-Sales bei AGCO Südamerika, können höhere Biodieselanteile, insbesondere über 10 %, das Risiko von Schlammbildung, verstopften Filtern und Einspritzdüsen erhöhen und die Korrosion von Dichtungen und Kraftstoffsystemkomponenten beschleunigen. Dies kann auch den Kraftstoffverbrauch erhöhen, insbesondere bei älteren Maschinen oder solchen mit empfindlichen Einspritzsystemen. Wichtige Empfehlungen zum Schutz des Motors und zur Vermeidung von Problemen sind:
Ältere Maschinen, die nicht für den Betrieb mit höheren Biodieselanteilen ausgelegt sind, erfordern besondere Aufmerksamkeit, einschließlich Wartung und ständiger Überwachung. Neben Traktoren und Erntemaschinen ist es wichtig, diese Sorgfalt auch auf Lastwagen, Pickups und andere Dieselfahrzeuge auszudehnen, die auf den Farmen im Einsatz sind.
„Die Einführung von Biodiesel ist ein weltweiter Trend und bringt erhebliche Fortschritte bei der Reduzierung der Umweltauswirkungen landwirtschaftlicher Aktivitäten. Seine sichere und effiziente Nutzung hängt jedoch von kleinen täglichen Vorsichtsmaßnahmen ab, die eine längere Lebensdauer des Motors gewährleisten, die Wartungskosten senken und ungeplante Ausfallzeiten während der Ernte vermeiden“, so Carmo abschließend.
Erhalten Sie die neuesten Nachrichten aus der Landwirtschaft per E-Mail