Die Dieselpreise steigen um mehr als 6 % und bleiben auch nach der Preisanpassung hoch.

Edenred Mobilidade weist darauf hin, dass der kumulierte Anstieg seit Ende Februar bereits 20 % übersteigt.

24.03.2026 | 13:41 (UTC -3)
Lucas Menoita

Die Dieselpreise an brasilianischen Tankstellen steigen weiterhin deutlich. Zwischen der zweiten und dritten Märzwoche verteuerte sich Normaldiesel um 6,41 Prozent von 6,90 R$ auf 7,34 R$ pro Liter, während S-10-Diesel um 6,44 Prozent von 7,02 R$ auf 7,48 R$ verteuerte. Diese Daten stammen aus dem Edenred Ticket Log Price Index (IPTL), einer Erhebung, die die Preisentwicklung an Tankstellen im ganzen Land erfasst.

Die neuen Preiserhöhungen erfolgen inmitten der Volatilität der internationalen Märkte aufgrund von Konflikten im Nahen Osten und nach der Preisanpassung von Petrobras, die seit dem 14. März in Kraft ist, sowie der Entscheidung der Regierung, die PIS- und Cofins-Steuern auf importierten Diesel abzuschaffen.

Benzin hingegen verteuerte sich im gleichen Zeitraum um 2,34 % von 6,63 R$ auf 6,79 R$ pro Liter, während Ethanol um 0,86 % von 4,89 R$ auf 4,93 R$ zulegte. Dies entspricht einem geringeren Anstieg im Vergleich zu Diesel, ist aber dennoch signifikant.

Laut Vinicios Fernandes, Direktor der Geschäftsbereiche bei Edenred Mobilidade, entspricht dieses Verhalten der erwarteten Dynamik der Kraftstofflieferkette, bei der Anpassungen in Raffinerien einige Tage benötigen, um den Endverbraucher zu erreichen.

„Die Daten zeigen, dass der Dieselpreis seinen Aufwärtstrend fortsetzt und zu Beginn der zweiten Monatshälfte an Stärke gewinnt. Dies spiegelt ein Szenario wider, das sowohl auf dem internationalen als auch auf dem heimischen Markt weiterhin unter Druck steht“, erklärt der Manager.

Kumulativer Anstieg der Dieselpreise

Laut IPTL hat sich der Preis für S-10-Diesel seit dem 28. Februar, dem Tag der Verschärfung der Konflikte im Nahen Osten, bereits um 20,26 % erhöht, während der Preis für den herkömmlichen Diesel an den Tankstellen im ganzen Land um 17,82 % gestiegen ist.

Der Manager weist zudem darauf hin, dass das aktuelle Preisniveau Dieselkraftstoff zusätzlich unter Druck setzt, wobei verschiedene Faktoren weiterhin eine Rolle spielen. „Dieses Preisniveau wurde innerhalb kurzer Zeit erreicht, und das in einem sich noch entwickelnden Umfeld. Die Entwicklung in den kommenden Wochen wird sowohl vom internationalen Umfeld als auch von Anpassungen auf dem Inlandsmarkt abhängen“, fügt er hinzu.

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