Regenfälle sollten den Sojaanbau in Mato Grosso begünstigen
EarthDaily weist darauf hin, dass die Bodenfeuchtigkeit in Goiás und Teilen des Südens günstig ist, um mit der Aussaat zu beginnen.
Der landwirtschaftliche Kalender hat für die Produzenten in West-Paraná einen mit Spannung erwarteten Moment eröffnet: den Beginn der Sojaaussaat für die Ernte 2025/26. Seit dem 1. September ist die Aussaat in der Region erlaubt, und Produzenten in einigen Gemeinden der Region haben den ersten Schritt getan und damit den Beginn eines weiteren Produktionszyklus mit vielversprechenden Chancen eingeläutet.
Die Rentabilität von Nutzpflanzen hängt direkt von einer guten Planung ab. Ausgangspunkt hierfür ist der Boden, der mit der gleichen Sorgfalt analysiert werden sollte wie beispielsweise eine Blutuntersuchung. Neben der Überprüfung des Makro- und Mikronährstoffgehalts ist auch die Überwachung des pH-Werts des Bodens unerlässlich. Dieser sollte zwischen 6,0 und 7,0 liegen, um eine optimale Nährstoffaufnahme zu gewährleisten. Auch physikalische Faktoren wie Bodenverdichtung und biologische Aspekte des Bodenlebens verdienen Aufmerksamkeit.
Bei Copagril können sich die Erzeuger auf das Smart Agriculture-Programm verlassen, das eine vollständige Bodendiagnose bietet und so eine gezieltere und sicherere Planung zur Erzielung einer hohen Produktivität ermöglicht.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Sortenwahl. Zyklus, Population, Ertragsobergrenze, Technologie, Gesundheit und regionale Anpassung sind Kriterien, die sorgfältig analysiert werden müssen. Darüber hinaus muss der Aussaatzeitpunkt an die klimatischen Bedingungen angepasst werden.
Die Fachleute von Copagril betonen, wie wichtig es ist, dass jeder Produzent gemeinsam mit seinem Techniker die Wettervorhersage analysiert, bevor er den idealen Zeitpunkt für den Pflanzbeginn festlegt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass möglicherweise niedrige Temperaturen besondere Aufmerksamkeit erfordern, da die Kälte die Keimung und das Auflaufen der Pflanzen verzögern und so das Produktionspotenzial verringern kann.
Laut Copagril-Techniker Lucas Dantas muss diese frühe Ernte mit Vorsicht und strategischem Weitblick angegangen werden. „Wir stehen vor einem entscheidenden Moment für unsere Landwirtschaft: der Aussaat der Sommer-Sojabohnenernte 25/26. Jede Entscheidung kann sich jetzt auf die spätere Rentabilität der Ernte auswirken. Für die Erzeuger ist es entscheidend, gut zu planen, Bodenanalysen auszuwerten, die Sorte auszuwählen und den richtigen Pflanzzeitpunkt zu bestimmen“, kommentiert Dantas.
Nach Angaben des Staatssekretariats für Landwirtschaft und Versorgung (Seab) und des Ministeriums für ländliche Wirtschaft (Deral) werden in der Region Toledo in der Ernte 492/25 voraussichtlich 26 Hektar Sojabohnen ausgesät. Bislang wurden bereits rund 4,9 Hektar bepflanzt, was 1 % der gesamten geplanten Fläche entspricht.
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