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Die brasilianische Gesundheitsbehörde Anvisa hat kürzlich Daten aus dem Zyklus 2024 des Programms zur Analyse von Pestizidrückständen in Lebensmitteln (Para) veröffentlicht und das beste Ergebnis seit Beginn der historischen Reihe im Jahr 2017 gemeldet. Laut der Behörde deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die analysierten Lebensmittel kein chronisches Gesundheitsrisiko für die Verbraucher darstellen.
Von den 3.084 ausgewerteten Proben wurden 79,4 % als zufriedenstellend bewertet – die höchste jemals im Rahmen des Programms erreichte Konformitätsrate. Die Untersuchung zeigte zudem einen Rückgang der Anzahl ungenügender Proben um 5 % im Vergleich zum vorherigen Zyklus, trotz der erhöhten Anzahl überwachter Wirkstoffe.
Laut Anvisa stehen die festgestellten Unregelmäßigkeiten nicht im Zusammenhang mit Gesundheitsrisiken, sondern mit regulatorischen Mängeln, wie beispielsweise dem Vorhandensein von Pestiziden, die zwar in Brasilien zugelassen, aber noch nicht für bestimmte Nutzpflanzen registriert sind.
Laut dem Nationalen Verband der Pflanzenschutzmittelindustrie – Sindiveg – spiegeln die Ergebnisse des Analyseprogramms die Weiterentwicklung guter landwirtschaftlicher Praktiken, den rationaleren Einsatz von Technologien in der Praxis und die Stärkung des technischen Dialogs zwischen Erzeugern, Industrie und Aufsichtsbehörden wider. Der Verband ist überzeugt, dass die Verbesserung der Indikatoren die Bedeutung von Beratung und Schulung für Fachkräfte im ländlichen Raum als grundlegenden Bestandteil der Ernährungssicherheit unterstreicht.
In diesem Kontext bietet Sindiveg eine kostenlose Online-Schulungsplattform für Landwirte, Pflanzenschutzmittelanwender, Imker und weitere Akteure der Produktionskette an. Die Kurse behandeln Themen wie den korrekten und sicheren Umgang mit Pflanzenschutzmitteln, gute landwirtschaftliche Praxis und Nachhaltigkeit und tragen so zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und einer zunehmend sicheren Lebensmittelproduktion bei.
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