Die Abstimmung für den Women in Agriculture Award ist jetzt geöffnet

Drei Forscher konkurrieren um die Anerkennung nachhaltiger, wirkungsvoller Projekte

01.09.2025 | 09:03 (UTC -3)
Cultivar Magazine, basierend auf Informationen von Roberta Soares

Die öffentliche Abstimmung für den Women in Agriculture Award in der Kategorie „Wissenschaft und Forschung“ ist eröffnet. Der Preis wird von Bayer in Partnerschaft mit dem brasilianischen Agrarverband (ABAG) gesponsert. Die Öffentlichkeit kann bis zum 12. September auf der offiziellen Website des Preises abstimmen.

In dieser Kategorie werden Wissenschaftler gewürdigt, die Forschungsarbeiten mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit und Innovation in der Agrarindustrie durchführen.

Laut Amanda Bernardi, der wissenschaftlichen Engagement-Managerin von Bayer, zielt die Initiative darauf ab, die Präsenz von Frauen in Wissenschaft und Praxis zu fördern. Im Jahr 2024 investiert Bayer mehr als 6,5 Milliarden Euro in landwirtschaftliche Forschung und Entwicklung.

Drei Finalisten wurden von einem technischen Gremium auf der Grundlage ihres akademischen, beruflichen und persönlichen Werdegangs ausgewählt:

  • Carolina Cardoso Deuner, Agraringenieurin mit Doktortitel in Pflanzenpathologie, arbeitet als Professorin an der Universität Passo Fundo (UPF) und als Pflanzenpathologin bei Protscience Soluções Agronômicas. Sie beschäftigt sich mit integriertem Krankheitsmanagement in Großkulturen, mit Schwerpunkt auf chemischer und biologischer Bekämpfung. Sie koordiniert den Spezialisierungskurs im Pflanzenschutz und arbeitet mit Unternehmen der Branche zusammen.
  • Dalilla Carvalho Rezende, ebenfalls Agraringenieurin und promovierte Pflanzenpathologin, lehrt am Bundesinstitut für Süd-Minas Gerais. Sie leitet Forschungen zum Einsatz natürlicher und biologischer Produkte zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten, insbesondere im Kaffee- und Obstanbau. Sie entwickelt Projekte mit den Schwerpunkten Innovation, Nachhaltigkeit und Ernährungssicherheit.
  • Solange Maria Bonaldo, Professorin an der Bundesuniversität Mato Grosso (UFMT), erforscht nachhaltige Alternativen für landwirtschaftliche Systeme. Sie arbeitet an der Krankheitsdiagnose und der Entwicklung von Nanosystemen zur Krankheitserregerkontrolle. Sie untersucht den Einsatz von Produkten stachelloser Bienen zur Bekämpfung von Pilzen und neu auftretenden Krankheiten bei Sojabohnen.

Die Volksabstimmung ist die letzte Phase vor der Bekanntgabe des Gewinners. Die Ergebnisse werden am 22. Oktober während des Nationalen Kongresses der Frauen in der Agrarwirtschaft bekannt gegeben. Die Zeremonie wird online übertragen.

Die Gewinnerin erhält 20 R$, die sie über die Institution, bei der sie arbeitet, in die Forschung investieren kann.

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