Pestizid Victrato für 20 Nutzpflanzen in Brasilien zugelassen

Syngenta-Produkt kombiniert nematizide und fungizide Wirkung zur Saatgutbehandlung

30.09.2025 | 09:21 (UTC -3)
Revista Cultivar

Das Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht (MAPA) hat dem Registrierungsantrag für das Pestizid Victrato von Syngenta stattgegeben. Der Antrag wurde am Dienstag, dem 30. September, im Amtsblatt der Union veröffentlicht.

Victrate kombiniert fungizide und nematizide Wirkung. Seine Formulierung basiert auf dem Wirkstoff Cyclobutrifluram (Markenname Tymirium), klassifiziert als Phenethylarylamid. Es wirkt systemisch bei Kontakt und Einnahme. Das Produkt ist zur Saatgutbehandlung bestimmt.

Die Packungsbeilage lässt die Anwendung in 20 Kulturen zu: Baumwolle, Knoblauch, Erdnüsse, Hafer, Rüben, Zwiebeln, Karotten, Roggen, Erbsen, Saubohnen, Bohnen, Augenbohnen, Sonnenblumen, Kichererbsen, Linsen, Hirse, Mais, Sojabohnen, Sorghum, Weizen und Triticale.

Victrato wirkt gegen Nematoden wie Meloidogyne inkognita, Pratylenchus brachyurus e Rotylenchulus reniformis. Es bekämpft auch Pilze wie Fusarium spp., Corynespora cassiicola, Cercospora kikuchii, Sklerotinia sclerotiorum, Ramularia Warzenhof e Bipolaris spp..

Das Produkt wurde hinsichtlich seiner Toxizität in die Kategorie 5 eingestuft, was auf eine geringe Wahrscheinlichkeit akuter Schäden hinweist. Aus ökologischer Sicht wurde es in die Klasse III eingestuft.

Die Formulierung ist eine konzentrierte Suspension zur Saatgutbehandlung. Auf dem Etikett wird eine einmalige Anwendung pro Erntezyklus empfohlen. Die Dosierung variiert je nach biologischem Ziel und Kulturpflanze.

Die Packungsbeilage weist darauf hin, dass das Produkt zwar in der Anfangsphase Krankheiten bekämpft, in anderen Stadien der Kultur jedoch zusätzliche Fungizide erforderlich sein können. Es wird empfohlen, integrierte Schädlingsbekämpfungsmethoden anzuwenden.

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