Coopercitrus startet Kampagne für effizientes Feldmanagement.

Die Kampagne „Mehr Schutz“ berät Erzeuger zu Pestiziden, biologischen Produkten und Ernährung.

08.12.2025 | 17:02 (UTC -3)
Lucas Aniceto de Souza

Auf dem Feld steht jede Kulturpflanze vor spezifischen Herausforderungen, die eine verstärkte Pflege erfordern. Gerade jetzt ist es wichtig, dass die Erzeuger besonders aufmerksam sind, um Ertragsverluste zu vermeiden. Kaffee, Zuckerrohr, Sojabohnen und Zitrusfrüchte befinden sich in kritischen Entwicklungsphasen, die durch einen erhöhten Schädlings- und Krankheitsdruck gekennzeichnet sind und ein entscheidendes Nährstoffmanagement für gute Erträge notwendig machen.

Vor diesem Hintergrund führt die Genossenschaft für ländliche Erzeuger (Coopercitrus) die Kampagne „Mehr Schutz – Pestizide zum richtigen Zeitpunkt“ durch. Diese strategische Initiative findet im Dezember in allen Geschäftsbereichen statt und bietet den Mitgliedern Pestizide wie Herbizide, Insektizide, Fungizide, biologische Produkte, Blattdüngungslösungen sowie umfassende technische Unterstützung und Beratung durch das Team der Genossenschaft.

Ein besonderes Highlight ist die Zahlungsbedingung erst im Februar 2026, die den Erzeugern eine bessere Finanzplanung und mehr Sicherheit im Feld ermöglicht. „Wir schließen das Jahr ab, aber im Dezember bereitet Coopercitrus eine Sonderaktion für die Pflanzenschutzmittelgruppe vor. Es handelt sich dabei um spezielle Konditionen mit einer Frist, damit jedes Mitglied die Behandlung seiner Kulturpflanzen organisieren und terminieren kann“, so Fernando Degobbi, CEO von Coopercitrus.

Angesichts dieser Herausforderungen, die genau in den kritischsten Phasen jeder Kulturpflanze auftreten, müssen sich die Erzeuger auf sichere und effiziente Lösungen verlassen können, die zum richtigen Zeitpunkt angewendet werden. Pflanzenschutzmittel, biologische Produkte und Anbautechniken gewährleisten Schutz, Stabilität und hohe Erträge auf dem Feld.

Schauen Sie sich die Tipps für jede Kultur an.

Café

Im Kaffeeanbau ist die aktuelle Phase, die der Fruchtentwicklungsphase entspricht, äußerst sensibel, da alle in dieser Phase durchgeführten Eingriffe das Ertragspotenzial und die Qualität der folgenden Ernte direkt beeinflussen. In Regionen mit höherer Luftfeuchtigkeit und milden Temperaturen sollte die Aufmerksamkeit aufgrund der für die Entwicklung von Krankheitserregern günstigen Bedingungen verstärkt werden. Pflanzenschutzmaßnahmen sollten präventiv oder korrektiv durchgeführt werden und sich auf die wichtigsten Krankheiten dieser Phase konzentrieren, wie z. B. Phoma und Halo-Blight (Pseudomonas syringae pv. garcae), Rost (Hemileia vastatrix) und Cercosporiose (Cercospora coffeicolaParallel dazu nimmt der Druck durch Schädlinge, insbesondere Blattminierer, zu (Leucoptera CoffeellaDies erfordert eine ständige Überwachung und Interventionen im Rahmen der wirtschaftlichen Schadensbegrenzung.

Pflanzenarten, die in der Vergangenheit vom Kaffeekirschenbohrer befallen waren (Hypothenemus hampeiDies erfordert zudem sofortige Bekämpfungsmaßnahmen, um die Entstehung neuer Nematodengenerationen und Qualitätseinbußen zu verhindern. Um die Auswirkungen typischer saisonaler Klimabelastungen abzumildern und die Pflanzenphysiologie zu unterstützen, wird der Einsatz von Biostimulanzien, Aminosäuren und ausgewogenen Pflanzennährstoffen empfohlen. Ziel ist es, das Zellwachstum, den Blatterhalt, die Stresstoleranz und die Kornbildung zu fördern. In Gebieten mit Nematodenbefall sollte umgehend interveniert werden, wobei chemische oder biologische Bekämpfungsstrategien in das Nährstoffprogramm der Kulturpflanze integriert werden sollten.

Zuckerrohr

Während dieser Zeit ist das Zuckerrohrfeld starkem Schädlingsbefall ausgesetzt, beispielsweise durch Schaumzikaden und Bohrer, sowie durch Blattkrankheiten wie Rost und Rotstreifenkrankheit. Gleichzeitig befindet sich das Zuckerrohr in seiner vollen Entwicklungsphase. Daher ist eine effektive Schädlings- und Krankheitsbekämpfung für die Qualität und Entwicklung des Zuckerrohrs von entscheidender Bedeutung. Blattdüngung, Aminosäuren und Biostimulanzien tragen zur Steigerung der Produktivität bei.

Sojabohne

In dieser Wachstumsphase erfordert der Sojaanbau eine effiziente Pflanzenschutzbehandlung, eine vollständige Benetzung der Pflanzen und eine sorgfältige Pflege, um Lücken zu vermeiden. Diese begünstigen das Auftreten von Krankheiten im Spätstadium während der heißen und feuchten Periode, die hauptsächlich den unteren Teil der Pflanze befallen. Landwirte, die sich nicht rechtzeitig vorbereiten, müssen mit höheren Bekämpfungskosten und geringeren Ertragsaussichten rechnen.

Zitrusfrüchte

Im Dezember befindet sich die Valencia-Orange in der Reife- und Füllungsphase, einer entscheidenden Phase für die Qualitätssicherung. Trotz ungünstiger Witterungsbedingungen bleibt die Bekämpfung der Zitrusleprosmilbe schwierig. Häufige Kontrollen und der Wechsel von Pflanzenschutzmitteln mit unterschiedlichen Wirkungsweisen sind unerlässlich, um Resistenzen zu vermeiden und die Bekämpfungseffizienz zu verbessern. Die Regenzeit verstärkt den Befall mit Sternrußtau und Zitruskrebs und begünstigt so Neuinfektionen. In Gebieten, in denen die Blüten noch blühen, kann Blütenfäule auftreten, die besondere Aufmerksamkeit erfordert.

Blattdüngung – Zellteilung: Kalzium, Bor und Zink fördern eine gesunde Zellteilung und das anfängliche Wachstum. Zellwachstum und Fruchtentwicklung: Kalium, Magnesium, Bor und Kalzium sind wichtig für Größe, Füllung und Festigkeit der Schale. Die Blattdüngung ist während der Regenzeit besonders wichtig, da die Nährstoffaufnahme dann höher ist und die Pflanze so für eine mögliche spätere Trockenheit gerüstet wird. Biologische Mittel und Pestizide: Produkte auf Basis von Beauverie e Isaria Dies sind gute Maßnahmen im Rahmen des integrierten Pflanzenschutzes, die zur Bekämpfung von Zitrusblattflöhen und Zitrusleprosmilben beitragen. Ein frühzeitiger Schutz gewährleistet gesündere, festere und qualitativ hochwertigere Früchte bis zur Ernte.

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