FMC meldet einen Verlust von 569 Millionen US-Dollar im 3. Quartal.
Nach dem Rückzug vom indischen Markt brachen die Umsätze um 49 % ein.
Das Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping im Rahmen des APEC-Gipfels in Südkorea signalisierte die Wiederaufnahme des Dialogs zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten der Welt und sorgte für etwas Entspannung an den globalen Märkten. Die zwischen China und den Vereinigten Staaten vereinbarte Teilruhe stärkte das Vertrauen der Agrarwirtschaft, insbesondere nach der Ankündigung neuer Kaufzusagen und reduzierter Zölle.
Peking hat zugesagt, bis Ende 2025 zwölf Millionen Tonnen US-Sojabohnen und in den darauffolgenden drei Jahren jährlich rund 25 Millionen Tonnen zu kaufen. Gleichzeitig senkt Washington die Zölle auf chinesische Produkte von 60 % auf 47 %, während China die Einführung von Exportbeschränkungen für Seltene Erden um zwölf Monate verschiebt.
An der Chicagoer Börse reagierte der Markt umgehend: Nach einem anfänglichen Rückgang beendeten die Sojabohnen den Tag im Plus, was auf die optimistische Stimmung hinsichtlich einer möglichen Annäherung zwischen den Ländern zurückzuführen war.
„Die Signale sind positiv, aber noch begrenzt. Diese Waffenruhe dürfte die nordamerikanischen Produzenten vorübergehend entlasten und die internationalen Preise stabilisieren. Chinas Zusage, die für seine jährliche Deckung noch benötigte Menge von knapp 10 Millionen Tonnen zu erwerben, stützt den Markt kurzfristig und mindert den Druck auf Chicago. Brasilien konzentriert sich weiterhin auf die Beobachtung der Prämien und die Nutzung von Absicherungsmöglichkeiten, um ein Gleichgewicht zwischen physischen und finanziellen Faktoren zu wahren und wettbewerbsfähige Margen zu sichern“, erklärt er. Yedda Monteiro (im Bild), Analyst für Nachrichtendienste und Strategie bei Biond Agro.
Erhalten Sie die neuesten Nachrichten aus der Landwirtschaft per E-Mail