Zuckerrohrernte im Nord-Nordosten bleibt auf hohem Niveau
Zucker und hydratisierter Ethanol wachsen weiter, mit guten Erträgen auch bei weniger Regen
Der brasilianische Landwirtschafts- und Viehzuchtverband (CNA) hat dem Landwirtschaftsministerium am Donnerstag (24.) eine Reihe von Vorschlägen für den Landwirtschafts- und Viehzuchtplan (PAP) 4/2025 übergeben. Das Material wurde unter Beteiligung von Produzenten, Gewerkschaften und Branchenverbänden aus allen Regionen des Landes erstellt.
Zu den zehn vom CNA genannten Prioritäten zählen die Modernisierung der ländlichen Versicherung, die Ausweitung der ausgleichbaren Ressourcen und die Überprüfung der Einkommensgrenzen für den Kreditzugang. Das Unternehmen fordert 594 Milliarden R$ für die nächste Ernte und legt dabei den Schwerpunkt auf die kontinuierliche Betreuung der Erzeuger.
Das Dokument warnt vor einem Szenario hoher Zinsen, teurer Produktionsmittel und internationaler Instabilität. Laut CNA übt der hohe Selic-Zinssatz Druck auf die Kreditkosten aus und schränkt die Nutzung subventionierter Kreditlinien ein. Das Unternehmen schlägt vor, die Zahlungsfristen zu verlängern und sie an die regionalen Gegebenheiten anzupassen.
Ein weiterer zentraler Punkt ist der Bürokratieabbau. Notargebühren, Umweltauflagen und regulatorische Hürden erschweren insbesondere kleinen und mittleren Produzenten den Zugang zu Krediten. Der CNA fordert dringend eine Vereinfachung der Prozesse.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Risikomanagement. Der Verband schlägt 4 Milliarden R$ für das Rural Insurance Premium Subsidy Program (PSR) vor, zusätzlich zu Verbesserungen bei Proagro und der Einrichtung eines Katastrophenfonds. Dem Dokument zufolge schwächt das Fehlen dieser Instrumente die Einkommen der ländlichen Bevölkerung und gefährdet die Ernährungssicherheit.
Der CNA befürwortet Anreize für nachhaltige Praktiken, mit Prämien für diejenigen, die sozial-ökologisches Handeln zeigen. Darüber hinaus werden darin Regeländerungen vorgeschlagen, die über die derzeitige Umweltgesetzgebung und den Kampf gegen Kopplungsgeschäfte bei ländlichen Krediten hinausgehen.
Erhalten Sie die neuesten Nachrichten aus der Landwirtschaft per E-Mail