Früher gepflanzte Blumen helfen, Verluste durch extreme Hitze zu vermeiden.
Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Blüte in den frühen Morgenstunden als natürliche Fluchtstrategie dient.
Die brasilianische Kaffeeproduktion wird 2025 voraussichtlich 56,5 Millionen 60-Kilo-Säcke erreichen. Dies entspricht einem Anstieg von 4,3 % gegenüber dem Vorjahr und ist das drittgrößte Ergebnis in der historischen Reihe von Conab. Die heute veröffentlichte Studie deutet auf einen leichten Rückgang der Anbaufläche um 1,2 % hin, die Schätzungen gehen von 1,85 Millionen Hektar aus. Der nationale Durchschnittsertrag wird voraussichtlich 30,4 Säcke pro Hektar betragen.
Die Ernte von Conilon-Kaffee erreichte 20,8 Millionen Säcke. Dies stellt einen neuen Rekord dar und übertrifft die Ernte von 2022, als 18,2 Millionen Säcke eingebracht wurden. Der Anstieg beträgt 42,1 % gegenüber der vorherigen Ernte. Die günstigen Wetterbedingungen stärkten die Pflanzen und erhöhten den Ertrag. In Espírito Santo, dem größten Produzenten dieser Kaffeesorte, stieg die Menge auf 14,2 Millionen Säcke. Dies entspricht einem Zuwachs von 43,8 %. In Bahia wird die Produktion auf 3,29 Millionen Säcke geschätzt, was einem Anstieg von 68,7 % entspricht. In Rondônia prognostiziert Conab 2,32 Millionen Säcke, was einem Zuwachs von 10,8 % entspricht.
Die Arabica-Kaffeeproduktion ist aufgrund des negativen zweijährigen Zyklus und der Wasserknappheit rückläufig. Die Anbaufläche verringert sich um 1,5 % auf 1,49 Millionen Hektar. Die durchschnittliche Produktivität sinkt um 8,4 % auf 24,1 Säcke pro Hektar. Die geschätzte Erntemenge geht auf 35,76 Millionen Säcke zurück, ein Minus von 9,7 % gegenüber dem vorherigen Zyklus. In Minas Gerais entspricht das Volumen von 25,17 Millionen Säcken einem Rückgang von 9,2 %. Die anhaltende Dürre beeinträchtigte die Blüte. In São Paulo erreicht die geschätzte Produktion 4,7 Millionen Säcke, ein Rückgang von 12,9 %. In Bahia steigt die Arabica-Produktion um 2,5 % auf 1,14 Millionen Säcke. Die Cerrado-Region verzeichnet einen Anstieg von 18,5 %.
Zwischen Januar und Oktober exportierte Brasilien 34,2 Millionen Säcke. Dies entspricht einem Rückgang von 17,8 % gegenüber 2024. Begrenzte Lagerbestände zu Jahresbeginn bremsten die Exporte. Trotzdem steigen die Einnahmen. Die Exporte beliefen sich auf insgesamt 12,9 Milliarden US-Dollar und übertrafen damit den Gesamtwert für 2024. Diese Entwicklung ist auf höhere Preise auf dem internationalen Markt zurückzuführen.
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