Die Agrarexporte von Rio Grande do Sul gehen im 2. Quartal 2025 zurück
Im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2024 gab es einen Rückgang von 14,3 %
Auf der Conexão Abisolo 2025 wird Luiz Roberto Barcelos, CFO des brasilianischen Verbands der Obstproduzenten und -exporteure (Abrafrutas), zu Gast sein. Er wird am 22. Oktober um 17:XNUMX Uhr Hauptredner bei Panel IV zum Thema „Wertsteigerung von Exportprodukten durch den Einsatz von Bioinputs“ sein. Barcelos wird praktische Einblicke geben, wie wichtig biologisches Management für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten geworden ist, die immer höhere Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit stellen.
Im Jahr 2024 exportierte Brasilien laut Comex Stat 1.076.437.027 kg Obst, was einem Gesamtumsatz von 1.287.059.846 R$ entspricht. Diese Leistung bestätigt die Bedeutung des Sektors auf der Weltbühne und verdeutlicht, wie die Einführung von Bioinputs das Exportwachstum aufrechterhalten und das Land auf Märkten wettbewerbsfähig gehalten hat, die hohe Qualitäts- und Rückverfolgbarkeitsstandards erfordern.
Dem Sprecher zufolge ist der Sektor seit Anfang der 2000er Jahre einem zunehmenden Druck ausgesetzt, als europäische Einzelhandelsketten begannen, Rückstandsgehalte zu fordern, die weit unter den gesetzlichen Grenzwerten des Codex Alimentarius, einer Reihe international anerkannter Lebensmittelstandards, liegen.
Angesichts dieser Situation haben brasilianische Produzenten festgestellt, dass Bioinputs eine effiziente Lösung sind, um die Nachfrage der Importeure zu decken und gleichzeitig die Kosten zu senken und die Fruchtqualität zu verbessern. „Heute kontrollieren wir Krankheiten wie die Fusarium-Welke vollständig mit biologischen Mitteln und optimieren den Einsatz von Chemikalien. Die Verbraucher erkennen diesen Vorteil, und die Produzenten sehen agronomische und finanzielle Vorteile“, betont Barcelos.
In seinem Vortrag beleuchtet er Erfahrungen mit dem Einsatz von Mikro- und Makroorganismen zur Schädlings- und Krankheitsbekämpfung sowie mit der Anwendung von Bakterien zur Verbesserung der Nährstoffverfügbarkeit im Boden – Verfahren, die Kompostierung und Remineralisierung ergänzen. Diese Fortschritte, so Barcelos, sicherten nicht nur den Zugang zum Auslandsmarkt, sondern festigten auch einen Trend, der sich auf dem brasilianischen Markt selbst ausbreitet. „Der Einsatz von Bioinputs ist mehr als nur eine Befriedigung kommerzieller Anforderungen, er ist zu einer Überlebens- und Differenzierungsstrategie geworden. Wer sich nicht anpasst, bleibt zurück“, erklärt er.
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